für den 23.01.2021
So spricht der HERR:Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,41
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So spricht der HERR:Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,41
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mehr „Wir treten für eine Art des Wirtschaftens ein, die den Menschen nicht als habgierigen Egozentriker sieht und fördert“: aus der Stellungnahme des Evangelischen Kirchenkreises Solingen zur Globalisierung.
Auf der Grundlage des Kleinen Katechismus’ Martin Luthers und des Heidelberger Katechismus’ wird darin beschrieben, wo diese Auswirkungen im Widerspruch zum Bekenntnis der Evangelischen Kirche stehen. Der Evangelische Kirchenkreis Solingen verpflichtet sich darin, bei allen wirtschaftlichen Entscheidungen, bei seinen Finanzanlagen sowie Konsum und Investitionen noch stärker auf Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu achten. Er fordert die Solinger Kirchengemeinden auf, ebenso zu verfahren und dafür bei ihren Mitgliedern zu werben. Der Titel der Stellungnahme nimmt Bezug auf den Heidelberger Katechismus von 1563. Dort heißt es, Gott verbiete „allen Geiz und unnütze Verschwendung seiner Gaben“ und wolle, dass wir „Lust zu aller Gerechtigkeit haben sollen“. Zu der Arbeitsgruppe, die die Stellungnahme „Lust zu Gerechtigkeit“ vorbereitet hat, gehörten neben Kirchenvertretern auch der Solinger DGB-Vorsitzende, Prof. Jörg Becker, der Geschäftsführer des Solinger Arbeitgeberverbands, Hans-Peter Pollmann, sowie der Unternehmer Michael Schlipköter. Das Papier wurde am 2. Juni 2007 von der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen beschlossen.
Den vollen Wortlaut der Stellungnahme finden Sie unten zum Download.
Thomas Förster / 02.07.2007