„Kirche“ ist man nicht allein, sondern insbesondere in der Einheit mit anderen Kirchen. Dabei sucht die Evangelische Kirche im Rheinland immer auch das Miteinander mit Menschen mit einem anderen oder ohne Glauben. Das ist der Kern der Ökumene. Deshalb ist die Pflege der ökumenischen Gemeinschaft in Artikel 1 der Kirchenordnung festgeschrieben und wird in der 2020 von der Landessynode beschlossenen Ökumenekonzeption (Englische Version; Französische Version) erläutert. Die Strukturen, Einrichtungen und die in der Ökumene tätigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner liefert das Dokument „Ökumene aktiv“.

Freikirchen

Die Freikirchen sind wie die Evangelische Kirche im Rheinland evangelische Kirchen, die sich auf die Reformation gründen. Sie sind – zumindest in Deutschland – kleinere Kirchen, die Wert auf die völlige Unabhängigkeit vom Staat legen.

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Missionale

Das jährliche Missionale-Treffen in Köln mit 3.000 bis 4.500 Besucherinnen und Besuchern bietet ehrenamtlich Mitarbeitenden qualifiziert Motivation und Befähigung zu missionarischer Gemeindearbeit.

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Alltag in Kirche und Gesellschaft: Rassismus

Sa, 17.5.2025 10-13:45 Uhr
Ort
Evangelischer Kirchenkreis Koblenz
Mainzer Straße 81
56068 Koblenz
Art der Veranstaltung
Fortbildungen / Seminare / Vorträge
Weitere Informationen
Bei der hier angekündigten Tagung wollen wir die Frage nach Rolle und Hintergründen von Rassismus im gesellschaftlichen Ganzendes Kapitalismus beleuchten. Wir gehen aus von konkreten Erfahrungen rassistischer Diskriminierung in der Kirche und darüber hinaus. Darauf folgt eine Analyse, die zeigt: Rassismus in Kirche und Theologie ist Teilrassistischer Strukturen und Verhaltensweisen, die in der gesamten Breite der Gesellschaft zur Normalität gehören. Anschließend wird der Versuch einer Verortung des Rassismus im kapitalistischen Ganzen unternommen. Rassismus wird in Bezug gesetzt zum kapitalistischen Fetisch Arbeit, d. h. zur unbewussten Unterwerfung und Fixierung der Menschen auf die vermeintliche Unverzichtbarkeit von Arbeit als Kernbestandteil kapitalistischer Gesellschaftsverhältnisse. Rassismus wird somit verstanden als Teil desfetischisierten Gesamtzusammenhangs des Kapitalismus. Von hier aus wird dann auch ein Brückenschlag zwischen gesellschaftlicher Fetischismuskritik und theologischer Götzenkritik möglich.

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