Losung

für den 21.09.2020

Ich liege gefangen und kann nicht heraus, mein Auge vergeht vor Elend. HERR, ich rufe zu dir täglich.

Psalm 88,9-10

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Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis

Ich war fremd …

… und ihr habt mich aufgenommen. Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der ökumenische Weltgebetstag der Frauen statt: am Freitag, 1. März um 16:30 Uhr in der ev. Kirche Am See, Wedau, und um 17:00 Uhr in der kath. Kirche Judas Thaddäus in Buchholz.

„Farbe bekennen“ fordern die Frauen des Weltgebetstags-Komitees. Bild: Anne-Lise Hammann Jeannot © WGT e.V. Lupe„Farbe bekennen“ fordern die Frauen des Weltgebetstags-Komitees. Bild: Anne-Lise Hammann Jeannot © WGT e.V.

La France – ein Land von rund 62 Mio. elegant gekleideten, freiheitsliebenden Lebenskünstlerinnen und -künstlern, die ihr „vie en rose“ bei Akkordeonmusik unterm Eiffelturm genießen. Soweit das Klischee. Aber Frankreich ist sehr viel mehr als Paris, Haute Couture, Rotwein und Baguette. Viele Menschen aus den ehemaligen Kolonien Afrikas leben im Land, und etwa 200.000 von ihnen sind sogenannte „Illegale“. Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassen und plötzlich „fremd“ zu sein? Diese Frage stellten sich 12 Französinnen aus 6 christlichen Konfessionen. Ihr Gottesdienst zum diesjährigen ökumenischen Weltgebetstag der Frauen ist überschrieben mit dem Bibelzitat „Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35). Sie fragen: Wie steht Gott zu den Fremden? Und: Wie können wir Fremde bei uns willkommen heißen?

 

18.02.2013



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