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Mormonen

Neuer Präsident bei der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen)

Russell M. Nelson, 93, ist der neue Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Das wurde in Salt Lake City (USA) bekanntgegeben. Er tritt die Nachfolge von Präsident Thomas S. Monson an, der am 2. Januar 2018 verstorben ist.

Als Präsident führt Nelson eine weltweite Kirche mit über 16 Millionen Mitgliedern. Zugleich gilt er den Gläubigen als „Seher, Prophet und Offenbarer“ – ein weiterer Titel des Präsidenten – der Offenbarungen Gottes zur Verdeutlichung bzw. Korrektur der Glaubensvorstellungen in der Kirche empfangen soll. Er hat Präsident Dallin H. Oaks, 85, als Ersten Ratgeber und Präsident Henry B. Eyring, 84, als Zweiten Ratgeber berufen, mit ihm in der Ersten Präsidentschaft, dem obersten Führungsgremium der Kirche, tätig zu sein.

In der Ökumene gilt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als eigenständige Neureligion amerikanischer Prägung, mit der keine ökumenischen, durchaus aber interreligiöse Kontakte möglich sind, bzw. bestehen.

Zuletzt wurden die Mormonen einen breiteren Öffentlichkeit bekannt, als Mitt Romney, der bekennender Mormone ist, 2012 Präsidentschaftskandidat der republikanischen Partei in den USA wurde.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zählt weltweit über 16 Millionen Gläubige. In Deutschland gehören ca. 40.000 Gläubige den 164 örtlichen Gemeinden an. Die sich selbst als christliche Kirche verstehende Glaubensgemeinschaft ist in Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. In der Öffentlichkeit ist die Gemeinschaft und ihre Anhänger meist als "Mormonen" bekannt.

 

Quelle: Pressestelle der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage; Pressemitteilung Frankfurt am Main, 16. Januar 2018

 

Andrew Schäfer / 23.01.2018



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