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Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen

 

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Verfassungsschutz: Die Scientology-Organisation ist unverändert gefährlich

In letzter Zeit wird in der Öffentlichkeit vermehrt über Aktivitäten der Scientology-Organisation berichtet, so z. B. über von Scientology beeinflusste Nachhilfeeinrichtungen. Vor diesem Hintergrund dokumentieren wir eine aktuelle Pressemitteilung.

Antje Blumenthal, Bundestagsabgeordnete und zuständig für den Bereich so genannte Sekten und Psychogruppen, hat anlässlich des jüngst veröffentlichten Verfassungsschutzberichtes 2005 folgende Erklärung zu den Aktivitäten der Scientology-Organisation abgegeben:„Der Verfassungsschutzbericht 2005 stellt eindeutig klar, ‚dass hinsichtlich der Scientology-Organisation tatsächliche Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung vorliegen‘. Eine Beobachtung durch die Verfassungsschutzbehörden ist deshalb unverändert notwendig.

Der Bericht führt weiter aus, dass Scientology versucht, sich nach außen als unpolitische und demokratiekonforme Religionsgemeinschaft darzustellen und alle Kritiker als kriminell und krank diffamiert. ‚Besonders deutsche Politiker und Privatpersonen, die vor den Gefahren der Scientology-Organisation warnen, werden pauschal diskreditiert‘, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Werbung der Scientology-Organisation in der Öffentlichkeit richtet sich verstärkt auch an Politiker und Entscheidungsträger, um diese von den Lehren des Gründers der Organisation, L. Ron Hubbard, zu überzeugen. Verstärkt sind auch Aktivitäten der Organisation im Internet zu beobachten, wo auf aufwendig und mehrsprachig gestalteten Seiten für die Ziele von Scientology geworben wird.

‚Die Scientology-Organisation ist unverändert gefährlich. Besonders Besorgnis erregend ist auch die zunehmende Nutzung von vermeintlich gemeinnützigen Tarnorganisationen, die den Bürger über die wahren Hintergründe im Dunkeln lassen. Dies fällt umso schwerer ins Gewicht, wenn die Ansprechpartner Jugendliche sind, wie bei der Scientology-Initiative ‚Jugend für Menschenrechte’ oder den jüngsten Berichten zu Scientology-Aktivitäten im Bereich Nachhilfeunterricht‘, sagte Antje Blumenthal." (Berlin 22. Mai 2006)

 

28.06.2006



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