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Feiertage

Erntedank

Der Dank an Gott für die Ernte - er steht im Mittelpunkt des Erntedanks, den Christinnen und Christen in der Regel in den Gottesdiensten am ersten Sonntag im Oktober feiern. Bis heute vielerorts Tradition: Altäre bzw. Abendmahlstische, die mit Äpfeln und Birnen, Kürbissen und knusprigem Brot geschmückt sind.

"Erntedank ist Erntedenk" - das schreibt Präses Manfred Rekowski zum Erntedankfest 2018 - denn nach dem Sommer mit der langen Hitze und Dürre gibt es in vielen Gegenden große Ernteausfälle. Denen, die pflügen, säen, ernten, "geht das Gotteslob zum Erntedank in diesem Jahr sicher nicht so leicht über die Lippen". Landwirte verfüttern vorzeitig die Wintersilage oder lassen Vieh schlachten, um es nicht mit teuren Futterzukäufen durch den Winter bringen zu müssen.

Der Präses erinnert deshalb besonders daran, dass Erntedank immer auch "Erntedenk" sein sollte: Fleischkonsum drosseln oder meiden, da er viel Wasser und Land kostet. Faire Preise für Milch bezahlen. Für Menschen in dauerhaften Dürreländern spenden - und nur einige Beispiele dafür zu nennen, was der oder die einzelne praktisch tun kann.

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ekir.de / neu / 25.09.2018



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