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Rheinland-Pfalz

Präses unterstützt Erklärung gegen Rechts

„Christinnen und Christen glauben und bekennen den Gott, der einen Menschen und damit eine Menschheit geschaffen und gewollt hat. Nationalismus und Fremdenhass sind mit diesem Grundanliegen nicht zu verbinden“, erklärt Präses Nikolaus Schneider.

Deshalb unterstütze er die Erklärung „Gemeinsam stark gegen Rechtsextremismus – für ein tolerantes und weltoffenes Rheinland-Pfalz“ mit seiner Unterschrift. Damit gehört der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) neben Ministerpräsident Kurt Beck und Innenminister Karl Peter Bruch zu den mehr als dreißig Erstunterzeichnern der Erklärung, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen im rheinland-pfälzischen Landtag, der Wirtschaft, aus Kultur, aus Sport und ehrenamtlichen Initiativen.

In der Erklärung heißt es unter anderem: „Gerade der Rechtsextremismus steht in unauflöslichem Widerspruch zu unserer Verfassung und deren jüdisch-christlichem und humanistischem Menschenbild." Dagegen sei die rechtsextremistische Weltanschauung geprägt von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und einem völkisch bestimmten Nationalismus. "Rechtsextremisten missachten die Menschenwürde und bekämpfen die Demokratie und die sie prägenden Werte.“

Deshalb treten die Unterstützerinnen und Unterstützer der gemeinsamen Erklärung für ein tolerantes und weltoffenes Rheinland-Pfalz ein, in dem gegenseitige Wertschätzung und vorurteilsfreies Miteinander die Grundlagen für Integration und friedliches Zusammenleben sei.

 

 

 

jpi /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 28. Mai 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 28. Mai 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.