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Israel / Libanon

Rheinische Kirche wirbt für den Frieden

Im Nahost-Konflikt wirbt die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) um Frieden und stellt sich an die Seite Israels. In der "Erklärung zum Nahost-Konflikt" ruft die EKiR die Gemeinden außerdem zum Gebet auf.

Jerusalem Jerusalem

Beklagt wird in der Erklärung die "erschreckende Eskalation der Gewalt". Es müsse alles Menschenmögliche getan werden, um andere als militärische Lösungen für den Konflikt zu finden, heißt es weiter in dem Brief, der außer an die rheinischen Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen auch an die jüdischen Kultusgemeinden im Gebiet der EKiR sowie den Nes-Ammim-Verein ging.

Das Gebet gelte "allen Menschen und Völkern im Nahen Osten", vor allem aber denjenigen, die durch die Kampfhandlungen in Israel, Libanon und Palästing an Leib und Seele verwundet wurden und die Angehörige und Freunde verloren haben.

 

 

Wachsam gegenüber Feindbildern, auch den eigenen: Oberkirchenrat Wilfried Neusel. LupeWachsam gegenüber Feindbildern, auch den eigenen: Oberkirchenrat Wilfried Neusel.

In dem Konflikt dürften Ursache und Wirkung nicht verwechselt werden, heißt es außerdem in dem von Oberkirchenrat Wilfried Neusel unterzeichneten Brief. Hamas- und Hisbollah-Aktivisten hätten durch ihr Vordringen auf israelisches Gebiet die Kampfhandlungen provoziert.

Selig sind die, die Frieden stiften

Die Politik Israels müsse nicht kritiklos rechtfertigt werden - "das tun auch viele Israelis nicht". Aber die von arabischer Seite ausgehende Gewalt dürfe nicht verharmlost werden. Die rheinische Kirche stelle sich auch an die Seite der jüdischen Kultusgemeinden, die um Israels Existenz bangten.

Weiter heißt es in dem Brief: "Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt und dass die selig gepriesen werden, die Frieden stiften." Die Bitte an Gott lautet: "Bewahre uns davor, uns mit hinein ziehen zu lassen in unfruchtbare Schuldzuweisungen und Pauschalurteile. Schenke uns Besonnenheit und Wachsamkeit gegenüber Feindbildern, auch unseren eigenen. "

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 25. Juli 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 14. August 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.