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Israel / Libanon

Für die Betroffenen spenden

Die Diakonie Katastrophenhilfe und das internationale kirchliche Hilfsnetzwerk ACT (Kirchen helfen gemeinsam) haben mit der Versorgung von Flüchtlingen im Libanon begonnen.

„Im Moment können wir nur 1.500 Familien, die vor den Angriffen aus ihren Dörfern nach Beirut und Tripoli geflohen sind, mit unserer Hilfe erreichen“, erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. Um die Hilfe ausweiten zu können, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden.

„Tausende Menschen im Südlibanon sind durch die Bombardierungen isoliert, konnten noch nicht erreicht werden, warten aber dringend auf Hilfe“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel weiter. „Um sie zu versorgen, muss ein humanitärer Korridor im Südlibanon eingerichtet werden. Sobald die Flüchtlinge erreicht werden können, wollen die Diakonie Katastrophenhilfe und ACT die Hilfe ausweiten und bitten deshalb dringend um Spenden.“

Auch die Lage in Gaza verschlechtert sich

Auch die ohnehin schon prekäre humanitäre Lage der Palästinenser im Gaza-Streifen verschlechtere sich weiter, so Füllkrug-Weitzel. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt dort seit längerem ein Landwirtschaftsprogramm, mit dem die Nahrungsbasis der abgeschnittenen Bevölkerung gesichert werden soll.

Die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe betont weiter: „Bei alledem darf natürlich auch das Leiden der israelischen Zivilbevölkerung durch die Raketenbeschüsse aus dem Libanon nicht vergessen werden. Auch wenn diese auf unserer Hilfe nicht angewiesen ist, in unsere Fürbitte schließen wir sie ein, wie alle zivilen Opfer der Gewaltexzesse in der Region.“

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 25. Juli 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 25. Juli 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.