Logo EKiR
Pskow

Gottesdienst, Musik und Ausstellungen

Eine Solidaritätswoche für die Behindertenwerkstatt in Pskow/Russland findet ende August/Anfang September in Mülheim an der Ruhr statt.Konzerte und Ausstellungen, Aktion und Meditation stehen auf dem Programm.

Klavierkonzert der Leonskaja

Sie gilt als „Grande Dame“ der russischen Klavierschule und als eine der profiliertesten Pianistinnen dieser Tage. Die seit 1978 in Wien lebende georgische Pianistin Elisabeth Leonskja studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium in der Meisterklasse von Nathan Milstein. Regelmäßig tritt sie mit den führenden europäischen und amerikanischen Orchestern und bei Kammermusikabenden auf. Nun beteiligt sie sich an der Solidaritätsaktion der Städte Mülheim und Pskow. Beim Benefiz-Konzert wird Elisabeth Leonskja in der Petrikirche Werke von Franz Schubert spielen.

Der Termin: 1. September, 19.30 Uhr, Petrikirche Mülheim/Ruhr

Malerei - plus Jazz zur Vernissage

Seine Malerei, sagt Eduard Scharipow, habe einen geistlichen Anfang. Er sieht sich als Künstler als Vermittler einer geistlichen Energie, die auch die Struktur des modernen Informationsfeldes bestimmt, orientiert sich an den Traditionen des alten Russland und des alten China. Geboren wurde Eduard Amirowitsch Scharipow 1957 in Ufa/Baschkirien. Seit 1988 lebt und arbeitet er in Pskow, einige Jahre auch als Kunstlehrer an der Fachschule für Kultur und Kunst. Seine Arbeiten befinden sich in den Kunstmuseen von Pskow und Tjumen’, darüber hinaus im privaten Besitz überall in der Welt. Seit 1978 hat er an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und wurde mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt.

"Vibrationen des Lebens" heißt die Ausstellung, die am 30. August, 17 Uhr, eröffnet wird. Die Ausstellungseröffnung in der Mülheimer Petrikirche wird musikalisch begleitet von Arkadi Valentinowitsch Galkowski, gebürtig aus Pskow. 1986 machte er sein Examen an der Pskower Fachhochschule für Musik im Fach „Klarinette“, 1991 im gleichen Fach am Staatlichen Konservatorium in Kasan’. Zurzeit ist Arkadi Galkowski Solist und Leiter des Jazz Quartetts „Jazz Modus“. In Mülheim wird er auf dem Saxophon zu hören sein.

Solidaritätsempfang  im Altenhof

Direkt im Anschluss an die Ausstellungseröffnung gibt es einen Solidaritätsempfang im Altenhof mit Pfarrer Klaus Eberl, dem Vorsitzenden der Initiative Pskow, dem rheinischen Präses Nikolaus Schneider, der Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Stadtpräsident Michail Choronen aus Pskow. Dabei werden auch der aus vielen Konzerten bekannte Chor aus Ljubjatow und Arkadi Galkowski zu hören sein.

Ökumenischer Gottesdienst

Den ökumenischen Gottesdienst am 3. September, 15 Uhr, Petrikirche Mülheim, leiten Oberkirchenrat Harald Bewersdorff (Düsseldorf) und der Leiter des Seelsorgeamts im Ruhrbistum Essen, Pfarrer Dr. Wilhelm Tolksdorf. Es singt der Ljubjatow-Chor. Saxophon: Frank Zaja.

Ausstellung über Pskow

Die Ausstellung "Spuren in die Zukunft" dokumentiert eine erstaunliche Entwicklung: von der beinahe totalen Zerstörung der Stadt Pskow durch die deutsche Wehrmacht über erste vorsichtige Kontaktaufnahmen durch die Stadt Gera, damals DDR, später durch die Stadt Neuss, bis hin zu den heutigen vielfältigen Aktivitäten der Initiative Pskow. Im Mittelpunkt: das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) und die Werkstatt für behinderte Menschen. Sie dokumentiert das Grauen des Zweiten Weltkriegs, aber auch das Lächeln der Kinder und Jugendlichen, die im HPZ und in der Werkstatt ihren Platz gefunden haben. Eröffnet wird die Ausstellung am 21. August, 16.30 Uhr, durch Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Musikalische Begleitung: Jestyn Hartbrich, Saxophon.

 

 

 

neu /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 10. Juli 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 10. Juli 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.