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Frauenhilfe

Einstimmig für die Kampagne mit Oikocredit

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland schließt sich der Kampagne „Fair handeln mit Geld“ von Oikocredit an. Das hat die Delegiertenversammlung am Samstag in Bonn einstimmig beschlossen. Der Landesverband hat zum Auftakt 50.000 Euro eingelegt.

Symbolische Übergabe der Einlage des Landesverbands der Frauenhilfe: die Vorsitzende der Frauenhilfe, Rosmarie Hadré (l.), Ulrike Chini von Oikocredit (3.v.r.), die Mitglieder des Verwaltungsrats und Pfarrerin Anke Kreutz (4.v.l.). LupeSymbolische Übergabe der Einlage des Landesverbands der Frauenhilfe: die Vorsitzende der Frauenhilfe, Rosmarie Hadré (l.), Ulrike Chini von Oikocredit (3.v.r.), die Mitglieder des Verwaltungsrats und Pfarrerin Anke Kreutz (4.v.l.).

Auch die Frauenhilfen bilden Rücklagen, erläuterte die Leitende Pfarrerin der rheinischen Frauenhilfe, Anke Kreutz, den Delegierten aus den 38 Kreisverbänden. Diese Rücklagen, die man immer einmal benötige, sollten ethisch vernünftig angelegt werden. Und weil der Landesverband nicht nur reden wolle, lege er bei Oikocredit Anteilscheine im Wert von 50.000 Euro an.

Nun sind auch die Kreisverbände und Frauenhilfe-Gruppen eingeladen, Anlagen zu tätigen. „Oikocredit investiert in Frauen“, warb Ulrike Chini von Oikocredit um Teilnahme. Kleinkredite – neben der Unterstützung von Genossenschaften ein Schwerpunkt von Oikocredit – trügen dazu bei, dass Frauen in Entwicklungsländern eine wirtschaftliche Existenz gründen können. Chini rief die Frauenhilfe auch dazu auf, am ersten Oikocredit-Sonntag am 28. September 2008 teilzunehmen.

 

 

In Arbeitsgruppen besprachen die Delegierten Details, wie die Kampagne auf der Basisebene umgesetzt werden kann. LupeIn Arbeitsgruppen besprachen die Delegierten Details, wie die Kampagne auf der Basisebene umgesetzt werden kann.

 

Der neue Verwaltungsrat  leitet die Arbeit im Verein und den Diakonischen Einrichtungen gGmbH. LupeDer neue Verwaltungsrat leitet die Arbeit im Verein und den Diakonischen Einrichtungen gGmbH.

Verwaltungsrat bestimmt

Im Zuge ihrer Umstrukturierung hat die Delegiertenversammlung erstmals einen Verwaltungsrat gewählt. Ihm gehören sieben Frauen an. Drei Frauen aus dem bisherigen Vorstand wurden wiedergewählt: die Vorsitzende Rosmarie Hadré, ihre Stellvertreterin Ingrid Wittich und die Schatzmeisterin Superintendentin Hannelore Häusler.

Damit halbiert die Frauenhilfe die Zahl ihrer Gremien: Zuvor begleitete ein Aufsichtsrat die diakonischen Einrichtungen und der Vorstand die direkte Landesverbandsarbeit; nun verknüpft der Verwaltungsrat beides. Dabei hat die Frauenhilfe heute nur noch zwei diakonische Einrichtungen: ihr Altenheim in Bonn und auf Spiekeroog das Mutter-Kind-Heim.

Außerdem wählte die Delegiertenversammlung für weitere fünf Jahre Anke Kreutz zur Leitenden Pfarrerin. Parallel ist sie die Geschäftsführerin der diakonischen Einrichtungen.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Samstag, 20. Oktober 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 22. Oktober 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.