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Kulturhauptstadt 2007

Zu Fuß auf dem Pfad der Hugenotten

Eine grenzüberschreitende Wanderung auf den Spuren der Hugenotten steht am Samstag auf dem Programm "Gemeinsam Grenzen überschreiten" der europäischen Kulturhauptstadt Luxemburg 2007.

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Nikolaus Schneider, ist prominenter Teilnehmer dieser Wanderung. Nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes (1685) sind viele Hugenotten aus dem Metzer Land u.a. von Courcelles aufgebrochen und haben ihr Land verlassen. Und dort in Courcelles in Frankreich beginnt auch die jetzige Wanderung. 

Der so genannte Hugenottenwanderweg beginnt in Courcelles und führt über die deutsch-französische Grenze nach Ludweiler (Deutschland). Das nassau-saarbrückische Ludweiler war der erste Ort außerhalb des Geltungsbereiches des Ediktes von Nantes, in dem sich Hugenotten niedergelassen haben.
 
Mit einem Gottesdienst und einem Verre d`amitié schließt die Veranstaltung ab. Die Predigt hält Präses Schneider.
 
Dieser protestantische Pilgerweg will zum einen an eine Zeit religiöser Intoleranz in Europa, zum andern an die grenzüberschreitende Solidarität der Protestanten erinnern. Er ist eine Mahnung gegen heutige Intoleranz auf dem Weg zu einem gemeinsamen Europa.
 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 26. Oktober 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 26. Oktober 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.