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chrismon plus rheinland

„Der Sonntag ist mein Ruhetag“

Die einen arbeiten alle zwei Wochen sonntags, die anderen sogar jeden Sonntag. Krankenschwester, Museumsmitarbeiterin, Kioskbesitzer, Fitnesstrainer – nicht für jede und jeden ist der Sonntag ein Tag für Gottesdienst, Pause und Erholung.

Den Wert des Sonntags streicht eine Initiative der evangelischen Kirchen heraus. LupeDen Wert des Sonntags streicht eine Initiative der evangelischen Kirchen heraus.

„Gott sei Dank, es ist Sonntag“ lautet die Kampagne der evangelischen Kirchen zum Erhalt des Sonntags als Ruhetag. Ein 18-Jähriger schläft sonntags lang. Das ist eines von sieben Beispielen in der Umfrage der heute erscheinenden Oktober-Ausgabe des evangelischen Monatsmagazins „chrismon plus rheinland“ zum Thema Sonntag.

„Die Menschen im Krankenhaus müssen versorgt werden“, stellt dagegen die Essener Krankenschwester Nora Brieger lapidar fest. Dass Sonn- und Feiertagsdienste zu ihrem Beruf gehören, findet sie „in Ordnung“. Museumsmitarbeiterin Sabine Callies-Nowok räumt dagegen ein, dass sie sich manchmal sonntagsmorgens „nicht so recht aufraffen“ kann zur Arbeit. Doch dann, im Museum, vergehe die Zeit immer schnell.

Ablösung um elf

„Der Sonntag ist mein Ruhetag“, erzählt der Kölner Kioskinhaber Mazlum Cengiz. Dabei schließt Cengiz sein Büdchen auch jeden Sonntagmorgen auf, um 8 Uhr. Warum der Sonntag für ihn dennoch ein Ruhetag ist? Weil ihn um 11 Uhr der Schwager ablöst und der Rest des Tags der Familie gehört.

„Wenn Menschen sonntags Wäsche aufhängen oder etwas an ihrem Haus renovieren, stört mich das sehr“, sagt die Essener Presbyterin Ilse Schmitz, deren Sonntag mit dem Gottesdienst beginnt.

Esskultur, eine Disco in sakralem Outfit, Missbrauch durch Frauen – dies sind weitere Themen der Oktober-Ausgabe von chrismon plus rheinland.

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 5. Oktober 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 8. Oktober 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.