Logo EKiR
Arbeitsmarkt

Präses: Perspektive für Ein-Euro-Jobber dringend nötig

Das Thema Ein-Euro-Jobs und Zweiter Arbeitsmarkt gehört auf die politische Tagesordnung. Das sagt Präses Nikolaus Schneider im Blick auf die Studie von rheinischer Diakonie und Kirche über Ein-Euro-Jobs. "Das muss dringend auf die Agenda", so der Präses.

Große Enttäuschung, wenn kein regulärer Arbeitsplatz folgt: Präses Nikolaus Schneider. Große Enttäuschung, wenn kein regulärer Arbeitsplatz folgt: Präses Nikolaus Schneider.

Seit Beginn der Hartz-Reformen seien die Ein-Euro-Jobs kritisch diskutiert worden, wobei die Hoffnung bestand, dass sie eine "Brückenfunktion" haben könnten. Nun jedoch sei klar: Ein-Euro-Jobber sind hochmotiviert, arbeiten gern. "Und dann kommt die große Enttäuschung, wenn sich nichts anschließt."

Doch die Menschen bräuchten dringend Perspektiven. Und wenn es keine anschließenden regulären Arbeitsplätze gibt, müsse ein regulärer zweiter Arbeitsmarkt organisiert werden. Schneider, die Forderung der Diakonie unterstützend: "Das meine ich auch, dass so etwas kommen muss."

Weiter erinnert der Präses daran, dass Kirche und Diakonie sich nur unter bestimmten Konditionen beteiligt haben: "Es wird nicht nur irgendwie Arbeit angeboten, sondern auch eine soziale Begleitung und die Möglichkeit zur Fortbildung." Dass nun die Studie zeigt, dass die diakonischen Träger dies wirklich realisiert haben und die dortigen Ein-Euro-Jobber zufrieden sind, darauf sei er stolz.

 

 

 

neu /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 16. Oktober 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 16. Oktober 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.