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Polizeiseelsorge

Wenn Polizisten sich selbst aus der Seele sprechen

Ein besonderes Hörbuch hat die Stiftung Polizeiseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) vorgestellt. Unter dem Titel „Aus der Seele gesprochen“ erzählen Polizistinnen und Polizisten in 18 eindrücklichen Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Aus der Arbeit der Polizeiseelsorge heraus ist die Doppel-CD "Aus der Seele gesprochen" entstanden. Aus der Arbeit der Polizeiseelsorge heraus ist die Doppel-CD "Aus der Seele gesprochen" entstanden.

Gelesen werden die aufwühlenden Geschichten von der Schauspielerin Tirzah Haase und dem Fernseh- und Rundfunkjournalisten Jürgen Hoppe. Die Musik des Jazzensembles des Landespolizeiorchesters NRW ergänzt die Erlebnisberichte.

„Wer die Erzählungen innerlich mitgeht, erhält Hochachtung vor dem, was die Polizei für uns leistet, und erkennt, dass eine Begleitung der Menschen, die in der Polizei arbeiten, durch die Polizeiseelsorge notwendig und sinnvoll ist“, sagte Petra Bosse-Huber, Vizepräses der EKiR, bei der Vorstellung der CD am Vormittag.

„In kaum einen anderen Beruf haben Menschen immer wieder mit den bösen Seiten der Menschen tun; in kaum einem anderen Beruf werden so viele verschiedene Gefühle angesprochen, die im Einsatz selber oft nicht zur Geltung kommen dürfen. Da werden Ekel, Angst, Wut und Trauer niedergedrückt, um handlungsfähig zu bleiben und angemessen zu reagieren. Da stellt sich oft die Sinnfrage.“

Für all dies habe die Polizeiseelsorge ein offenes Ohr und biete in Seelsorge, berufsethischem Unterricht und spirituellen Angeboten eine wichtige kirchliche Begleitung für die Polizeibeamten an, so Petra Bosse-Huber, die im Landeskirchenamt zugleich die für diesen Arbeitsbereich zuständige Abteilungsleiterin ist.

Erlös der CD für die Arbeit der Stiftung Polizeiseelsorge

Die Idee zu dem Hörbuch stammt von Claudia Kiehn, Landespfarrerin für Polizeiseelsorge: „Den Gedanken, die beiden von Polizeihauptkommissar Volker Uhl im Piper-Verlag erschienenen Bücher als Hörbuch herauszugeben, hatte ich schon länger“, berichtete sie vor Medienvertreterinnen und -vertretern am Vormittag, „denn: Wenn ich arbeite, liegen mir in erster Linie Polizistinnen und Polizisten und die Polizeiseelsorge am Herzen. Wenn ich nicht arbeite, höre ich sehr gerne Hörbücher. Und so wie ich gerne Polizei und Kirche miteinander verbinde, dachte ich, dass dies auch mit meiner beruflichen und meiner privaten Leidenschaft möglich sein müsste.“

Mit Unterstützung von Journalist und Sprecher Jürgen Hoppe, der Mitglied im Kuratorium der Stiftung ist, und der Schauspielerin Tirzah Haase konnte das Projekt, dessen Reinerlös der Arbeit der Stiftung Polizeiseelsorge zufließt, schließlich verwirklicht werden.

Die CD

Die Doppel-CD zum Preis von 14 Euro (zuzüglich Porto) kann bestellt werden bei der Stiftung Polizeiseelsorge, Missionsstraße 9 a/b, 42285 Wuppertal, Telefon 0202/2820-350, Telefax 0202/2820-360, E-Mail info@stiftung-polizeiseelsorge.de

Live

Texte aus dem Hörbuch – gelesen von Tirzah Haase und Jürgen Hoppe – und Musikausschnitte – gespielt vom Polizei-Jazzensemble – gibt es live zu hören am Montag, 5. November 2007, um 19 Uhr im Polizeipräsidium Düsseldorf am Jürgensplatz. WDR-Moderator Manni Breuckmann wird durch den Abend führen und Gespräche mit dem Herausgeber der zugrunde liegenden Bücher, Volker Uhl, Janine Binder (eine der Autorinnen) und dem Düsseldorfer Polizeipräsidenten Herbert Schenkelberg führen.

 

 

 

 

jpi /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 29. Oktober 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 2. November 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.