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Tag rheinischer Pfarrerinnen und Pfarrer

Information, Wahrnehmung und Wertschätzung

Erstmals haben sich Mitglieder der Kirchenleitung und Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zu einem "Tag rheinischer Pfarrerinnen und Pfarrer" getroffen.

Premiere gelungen, auch wenn die Zeit zu kurz war: Oberkirchenrat Jürgen Dembek. LupePremiere gelungen, auch wenn die Zeit zu kurz war: Oberkirchenrat Jürgen Dembek.

"Von Gott berufen, von der Gemeinde beauftragt" lautete das Leitwort für die Premiere, die in Koblenz stattfand. Rund 400 Theologinnen und Theologen sind der Einladung der Kirchenleitung gefolgt. Im Vordergrund standen Information und Diskussion, so Oberkirchenrat Jürgen Dembek, für die Pfarrerinnen und Pfarrer zuständiger Leiter der Abteilung I des Landeskirchenamts.

Die direkte gegenseitige Wahrnehmung von Kirchenleitung und Pfarrerinnen und Pfarrern in Information und Diskussion sei auch als Signal der Wertschätzung wahrgenommen worden. Sachlich, offen und fair sei der Umgang miteinander gewesen in einer insgesamt guten Atmosphäre, so Dembek. Konsequenz der Kirchenleitung nach dem Tag: Statt wie in Koblenz angesagt erst 2009 soll nun bereits im kommenden Jahr der zweite Tag rheinischer Pfarrerinnen und Pfarrer stattfinden.

Besoldung, Auswahl- und Bewerbungsverfahren, Pfarrbild, Dienstwohnungen

Bei der Premiere seien "offene Fragen" zur Sprache gekommen, so der Theologe im EKiR.de-Interview (Audio am Ende dieses Artikels). Zu den Fragen gehöre das Thema Besoldung und ob es eine Absenkung wie in Westfalen und Lippe geben könnte. Beunruhigungen lösten auch die geplanten Auswahl- und Bewerbungsverfahren für Wartestand und theologischen Nachwuchs aus. "Das beschäftigt ganz offensichtlich stark."

Das Pfarrbild gehörte zu den weiteren Themen, die nach dem Vortrag des Präses zunächst in kleinen Gruppen und dann im Plenum besprochen wurden. "Irritationen" hat Dembek zufolge die Bewertung der Dienstwohnungen ausgelöst. Dabei sei die Rolle des Landeskirchenamts angefragt. Doch für diese wie weitere Fragen sei die Zeit "viel zu kurz" gewesen. Die meisten Fragen hätten nur im Ansatz beantwortet, die meisten Themen nur angerissen werden können, wie z.B. auch die Neubewertung der Pfarrstellen, die den bisherigen Punktekatalog ersetzen soll und die die Zahl der Pfarrstellen beeinflussen werde.

Antworten werden nachgereicht

Es sei sinnvoll, Pfarrerinnen und Pfarrer direkt und möglichst früh über Planungen zu informieren, von denen sie betroffen würden.

Die Fragen, die mangels Zeit in Koblenz nicht mehr besprochen werden konnten, werden noch schriftlich beantwortet, so Dembek. Per Brief werden die Antworten an alle rheinischen Pfarrerinnen und Pfarrer gesandt - inklusive der Pfarrerinnen und Pfarrer im Wartestand, die versehentlich nicht nach Koblenz eingeladen worden waren, aufgrund eines "bedauerlichen Versandfehlers", wie Dembek entschuldigend sagte.

 

 

 

neu / 14.11.2007

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 13. November 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 28. November 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.