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Religionsunterricht

Für einen profilierten Unterricht

Gegen oberflächliche Gespräche: Um die Profilierung des Religionsunterrichts ging es bei einer Tagung in Düsseldorf

Rhythmus im Landeskirchenamt: Die Da Capo Big Band der evangelischen Schulen spielt in Düsseldorf. Rhythmus im Landeskirchenamt: Die Da Capo Big Band der evangelischen Schulen spielt in Düsseldorf.

 

Trommeln zum Auftakt - die Big Band. Trommeln zum Auftakt - die Big Band.

Hauptkennzeichen des evangelischen Religionsunterrichts ist sein freiheitlicher Charakter. Gleichzeitig kommt er nicht ohne Zeugnis aus, nicht ohne Spiritualität, nicht ohne "religiöse Wahrhaftigkeit". Das machte Professor Karl Ernst Nipkow in seinem Vortrag "Konfessionelle und interreligiöse Profilierung des evangelischen Religionsunterrichts" im Düsseldorfer Landeskirchenamt klar. Nipkow wandte sich gegen einen oberflächlichen interreligiösen Dialog. So müsse gesehen werden, dass Jesus aus Sicht des Islam einer der bedeutendsten Propheten sei, und nicht nur einer der Vorläufer der Propheten. Umgekehrt dürfe erwartet werden, dass die christliche Sicht von Jesus als endgültiger Offenbarung Gottes erkannt wird.

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Tagung - darunter Präses Nikolaus Schneider, Vizepräses Petra Bosse-Huber, Vizepräsident Christian Drägert sowie Leiter kirchlicher Einrichtungen - waren zu Beginn mit flotten Tönen begrüßt worden. Die Da Capo Big Band der Schulen der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) spielte, der Chor des Theodor-Fliedner-Gymnasiums Düsseldorf sang.

 

Glückwunsch zum runden Geburtstag: Prof. Nipkow gratuliert Oberkirchenrat Harald Bewersdorff. Glückwunsch zum runden Geburtstag: Prof. Nipkow gratuliert Oberkirchenrat Harald Bewersdorff.

Nach der Fachtagung gab es zur Überraschung des für Erziehung und Bildung zuständigen Oberkirchenrats Harald Bewersdorff ein kleines Fest - schließlich war Bewersdorff kürzlich 60 geworden. Freunde, Wegbegleiter und Fachleute haben eine Festschrift herausgebracht. Der Titel: "Kirchliche Bildungsarbeit: Verantworten, wahrnehmen, gestalten". Und diese 80 Seiten starke Schrift wurde dem Oberkirchenrat nun überreicht.

 

06.05.2003

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 6. Mai 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 7. Mai 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.