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Aachener Friedenspreis

Ausgezeichnetes Engagement

Der Aachener Friedenspreis geht an eine palästinensische Israeli, einen jüdischen Israeli sowie an Ordensleute für Frieden

Die Israelis Dr. Reuven Moskovitz und Nabila Espanioly sowie die deutsche Initiative Ordenleute für den Frieden (IOF) erhalten den Aachener Friedenspreis 2003. Am 1. September wird der Preis in Aachen überreicht. Moskovitz und Espanioly setzten sich unermüdlich für ein friedliches Zusammenleben in Israel ein, so die Aachener Würdigung.  IOF setze sich seit nunmehr zwanzig Jahren für den Frieden ein - auch durch die Thematisierung eines Wirtschaftssystems, das für Ungerechtigkeit sorgt. Mit dem Aachener Friedenspreis werden alljährlich Menschen und Gruppierungen ausgezeichnet, die sich "von unten" für den Frieden einsetzen.

 

Reuven Moskovitz Reuven Moskovitz

Der Holocaust-Überlebende Reuven Moskovitz (74) ist Historiker und aktiv in der israelischen Friedensbewegung. Er war nach der Einwanderung nach Palästina 1947 Mitbegründer eines Kíbbuz, auch die jüdisch-palästinensische Siedlung Neve Shalom hat er mitbegründet. In Veröffentlichungen und Vorträgen setzt er sich für die Verständigung zwischen Juden und Palästinensern ein.

 

Nabila Espanioly Nabila Espanioly

Auch Nabila Espanioly, aus Nazareth gebürtige Palästinenserin mit israelischem Pass, Sozialarbeiterin und Psychologin, engagiert sich in der israelischen Friedensbewegung. Sie ist Gründerin und Leiterin des Pedagogical und Multipurpos Womens Centre in Nazareth, gehört zu den "Frauen in Schwarz" für Frieden.

20 Jahre besteht in diesem Jahr die IOF, zu der neben katholischen Ordensleuten auch weitere katholische, aber auch evangelische und nichtchristliche Mitglieder zählen. Beispielsweise mit Mahnwachen vor der Cruise-Missile-Basis in Hasselbach/Hunsrück sowie Aktionen im Franktfurter Bankenviertel erreichte die Gruppe öffentliche Aufmerksamkeit.

 

08.05.2003

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 8. Mai 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 22. Mai 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.