Logo EKiR
Fernsehen

Auf den zweiten Platz gekommen

Die rheinische Pfarrerin Marion Kunz wurde zur "Vize-Superpfarrerin" gekürt

Zweiter Platz: Pfarrerin Marion Kunz. Zweiter Platz: Pfarrerin Marion Kunz.

Pfarrerin Marion Kunz aus Niedergirmes ist so genannte Vize-Superpfarrerin in Hessen - jedenfalls via Fernseh-Entscheidung. Nach einer TED-Umfrage war sie mit 24,6 Prozent Zweite hinter dem Favoriten Norbert Mecke aus Holzhausen bei Kassel, dem das Fernsehpublikum 52,1 Prozent der Stimmen gegeben hatte.

Sein Schwerpunkt als Seelsorger liegt bei "Kirche als missionarische Gemeinde", während die rheinische Pfarrerin Marion Kunz Kirche als beliebten und belebten Treffpunkt unter Integration sozial schwacher Menschen und Einbeziehung verschiedener Nationalitäten praktiziert. Der dritte Kandidat, Johannes Altmann aus dem Diakoniewerk Hephata, erhielt 23,3 Prozent.

Fieberhaft verfolgten 17 Freunde, die Marion Kunz nach Frankfurt zur Livesendung "Horizonte - Hessen sucht den Superpfarrer" begleitet hatten, die 45-minütige Sendung. Glücksbringer und sogar Dürers "Betende Hände" wurden beschworen.

Stolz waren die Fans aus Niedergirmes, als die einminütige Kurzpredigt über sich trennende Paare so gekonnt und nah am Menschen von der Kanzel klang. Die Frage von Moderatorin Susanne Fröhlich - "Kann ich auch zum Schnuppern in Ihre Kirche eintreten, wenn ich ausgetreten wäre?" - wurde einladend und humorig beantwortet.

In Niedergirmes wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Befreundete Institutionen wie das Krankenhaus Ehringshausen, das CVJM-Freizeitheim Rodenroth, das Kinderheim und Bäcker Swoboda aus Albshausen stifteten ein Büffet.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 12. Mai 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 12. Mai 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.