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Ökumenischer Kirchentag

Vom Rheinland nach Berlin

Zahlreiche Rheinländerinnen und Rheinländer nehmen am ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni teil

Das Motto des Kirchentags: "Ihr sollt ein Segen sein". Das Motto des Kirchentags: "Ihr sollt ein Segen sein".

 

Präses Schneider leitet einen Gottesdienst nach der Limaliturgie mit. Präses Schneider leitet einen Gottesdienst nach der Limaliturgie mit.

Auch Präses Nikolaus Schneider ist in Berlin. Am Samstag, 31. Mai, 14 Uhr, gestaltet er zusammen mit Bischöfin Maria Jepsen, Landesbischof Ulrich Fischer, dem altkatholischen Bischof Joachim Vobbe sowie einem anglikanischen Kollegen einen Gottesdienst in der Kirche Zum guten Hirten in Friedenau nach der Lima-Liturgie, also der ersten ökumenischen Liturgie für ein gemeinsames Abendmahl, vom Ökumenischen Rat der Kirchen (und ohne die römisch-katholische Kirche) vor gut zwanzig Jahren auf der Tagung in Lima entwickelt. Die Kirche Zum guten Hirten liegt an der Bundesallee 76A.

Ihr sollt ein Segen sein. Mit diesem Kirchentags-Motto befasst sich die Podiumsdiskussion "Segen leben", an der auch die Vorsteherin der Kaiserswerther Diakonie, Cornelia Coenen-Marx, Düsseldorf, teilnimmt (Freitag, 16 Uhr, Messe, Halle 12). Außerdem beteiligt sich Coenen-Marx an der Debatte um "Soziale Dienst in Islam und Christentum" (Samstag, 16.30 Uhr, St. Thomas, Bethaniendamm 23, Kreuzberg).

Mehrere Einsätze hat beispielsweise auch Hermann Kotthaus, Landespfarrer im Amt für Gemeindeentwicklung und Missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Düsseldorf. Im Haus der Kirche in Charlottenburg, Goethestraße 26, stellt er am Freitag, 14 Uhr, das Gemeindeseminar "Christ werden - Christ bleiben" vor. Am gleichen Ort beschreibt Kotthaus "Hauskreise als ökumenische Lernchancen" (Samstag, 10.30 Uhr).

Zu denjenigen aus der EKiR, die eine Moderation bei einer der zahlreichen Veranstaltungen übernehmen, gehört die Direktorin der Evangelischen Akademie Mülheim an der Ruhr, Dr. Sibylle Fritsch-Oppermann. Nicht nur das: Am Freitag mischt sie sich in die Diskussion "Kriterien wissenschaftlicher Verantwortung" ein (15 Uhr, Messe, Halle 7.1a/I). Am Samstagmorgen hält die Theologin die Bibelarbeit in der Französischen Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt (9 Uhr). By the way: Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke, Studienleiterin an der Akademie, referiert zum Thema "Die Welt nach der Welt - Glaube und Hoffnung auf das Leben nach dem Tod im interreligiösen Vergleich (Samstag, 10 Uhr, Zentrum Frauen, Technische Universität, Charlottenburg).

Zu Gast in einer katholischen Kirche ist der Rheinländer Peter Bukowski, der Moderator der Reformierten Bundes und Direktor des Reformierten Seminars fürs pastorale Aus- und Fortbildung in Wuppertal, am Eröffnungsabend. Bukowski hält die Predigt in dem Ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in der Katholischen Kirche Salvator, Pfr.-Lütkehaus-Platz 1 in Tempelhof (Mittwoch, 18 Uhr).

Hermann Gröhe, EKD-Ratsmitglied und Bundestagsabgeordneter aus Neuss, äußert sich zum Thema "Christen in der Politik: Gewissen und Kompromiss" ( Freitag, 10.30 Uhr, Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, Mitte) sowie zum Israel-Palästina Konflikt (Freitag, 15 Uhr, Messe, Halle 5.3).

Vier Pfarrerinnen und Pfarrer aus Köln gestalten ein Gesprächsforum über Rituale und Liturgien bei Trennung und Scheidung (Samstag, 10 Uhr, Technische Universität, Charlottenburg).

Aktiv sind auch Mitarbeitende und Verantwortliche von der EKiR verbundenen Einrichtungen. Der Moderator der Vereinten Evangelischen Mission (Wuppertal), Bischof Dr. Zephania Kameeta aus Namibia, spricht in der Podiumsdiskussion "Afrika lebt! - mit Aids" (Freitag, 19.30 Uhr, Kirche am Lietzensee, Herbartstraße 4, Charlottenburg). erlassjahr-Sprecher Jürgen Kaiser bewertet die "Kölner Entschuldungsinitiative von 1999" (Freitag, 10.30 Uhr, ICC, Neue Kantstraße/Messedamm, Charlottenburg). Pedro Morazan vom Institut für Ökumene und Ökonomie Südwind (Siegburg) meldet sich in der Debatte ",Wirtschaften für das Leben' im Ökumenischen Bekenntnisprozess" zur Wort (Donnerstag, 10.30 Uhr, Messe, Halle 10.2).

Gibt denn niemand den Ton an? Hier nur zwei Beispiele aus Musik und Theater: Der Evangelische Jugendchor Köln-Kalk gastiert in der Hochmeister-Kirche, Paulsborner Straße (Donnerstag, 14 Uhr). Und die Gruppe "fünf brote und zwei fische" aus Wülfrath führt ihr Tragical über das Kinderheim von Janusz Korczak im Warschauer Ghetto, "Im Schatten der Mauer", auf (Donnerstag, 16 Uhr, und Samstag, 17 Uhr, in der Lindenkirche, Johannisbergerstraße 15a).

Ein letzter Tipp: Beim "Kirchen-Kabarett-Festival" im Tränenpalast neben dem Bahnhof Friedrichstraße tritt unter anderem das Kölner Kirchenkabarett Klüngelbeutel auf (Samstag, 17 Uhr).

 

 

28.05.2003

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 28. Mai 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 28. Mai 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.