Logo EKiR
Spendenaufruf

Für krebskranke Kinder im Irak

Im Irak schon jetzt und erst recht im Falle eines Krieges helfen: Die EKiR bittet um Spenden für krebskranke Kinder im Süden Iraks

Ziel der Medikamentenlieferungen: die Mutter-Kind-Klinik in Basra im Irak. Ziel der Medikamentenlieferungen: die Mutter-Kind-Klinik in Basra im Irak.

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) bittet ihre Gemeindemitglieder und Kirchengemeinden um Spenden und Kollekten für eine Mutter-Kind-Klinik in Basra/Irak. Dorthin werden Medikamente geliefert. Ein Drittel der 70 Betten der Klinik sind für krebskranke Kinder reserviert. Die Leukämierate ist in der Region in den vergangenen Jahren um das Fünffache gestiegen - möglicherweise aufgrund des Uran-Einsatzes während des Golfkriegs.

Weiterhin heißt es in dem Brief aus dem Landeskirchenamt an die Kirchengemeinden und landeskirchlichen Einrichtungen der EKiR, viele Menschen kämen in diesen Tagen zu Friedensgebeten zusammen und ließen sich unter Gottes Wort ermutigen und trösten. Gleichzeitig wachse die Erwartung, auch etwas Konkretes zu tun.

Die Spenden und Kollekten erbittet die EKiR auf das Konto ihres Diakonischen Werkes, Konto 10 15, Stichwort: Irak, bei der Bank für Kirche und Diakonie.

Die Medikamentenlieferung an die Klinik in Basra ist ein Projekt der Diakonie-Katastrophenhilfe der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Projekt sei Hilfe in aktueller Not und Zeichen der Hoffnung, ist die Diakonie-Katastrophenhilfe überzeugt. Zwar gelte es zu aller erst, einen möglichen Krieg gegen den Irak zu verhindern. Den von den langjährigen Sanktionen belasteten Menschen im Irak müsse geholfen werden, "nicht erst dann, wenn der Krieg begonnen wurde, sondern jetzt". Die ohnehin prekäre Lage im Irak mache humanitäre Hilfe unabdingbar.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 14. Februar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 18. Februar 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.