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Barmen-Stele

Die Sonderedition findet Begeisterte

Die Barmen-Stele von Ulle Hees gibt es neuerdings auch als kleinere, handliche Bronze-Skulptur.

Präses Nikolaus Schneider und Presbyterin Sigrid Runkel mit der Barmen-Stele von Ulle Hees.

Es ist nun 76 Jahre her: Vom 29. bis 31. Mai 1934 tagte in Barmen die erste Bekenntnissynode. Sie verabschiedete die Barmer Theologische Erklärung. Das zur Barmer Erklärung passende Denkmal der vielen Ja-Sager und der wenigen Nein-Sager, geschaffen von der Wuppertaler Künstlerin Ulle Hees, steht seit 25 Jahren in der Fußgängerzone in Wuppertal-Barmen, gegenüber der Gemarker Kirche. Ein zweiter Guss befindet sich im Landeskirchenamt in Düsseldorf. Jetzt hat die Künstlerin auf Anregung der CityKirche Barmen eine stark verkleinerte Gussform geschaffen und so die Fertigung des Mahnmals auch als handliche Bronze-Skulptur für den Schreibtisch ermöglicht. 

Damit, und mit einer Karten- und Posteredition ist es nun möglich, die rege Nachfrage von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt zu beantworten. Sigrid Runkel, Vorsitzende des Kuratoriums der City Kirche: "Immer wieder fragen uns insbesonders auswärtige Besucher, ob sie ,ein Stück Barmer Erklärung´ mitnehmen können. Gerade für Schulklassen ist das Denkmal wie eine Auslegung der sechs Thesen." Und die könne man nun mit Händen greifen und mit in die Klasse oder den Konfirmandenunterricht nehmen.

Sonderedition als handliche Bronze-Plastik

Sigrid Runkel weiß wovon sie spricht: Zusammen mit Walter Lang und Renate Görler führt sie pro Jahr viele Gruppen durch die Gemarker Kirche, die insbesondere nach dem Bau der Bergischen Synagoge nebenan ein begehrtes Ziel bei Wuppertal-Besuchen geworden ist.

Deshalb hatte die CityKirche Barmen die Initiative ergriffen und die Künstlerin Ulle Hees angesprochen. Diese fand die Idee gut und ermöglichte die Sonderedition zu Sonderpreisen: So kann die Bronze-Plastik schon für 350 Euro erworben werden.

Auch der Präses besitzt eine kleine Plastik

Übrigens macht sich das handliche Denkmal auch ausgesprochen gut auf Schreibtischen: In Düsseldorf im Landeskirchenamt steht schon eines im Büro von Nikolaus Schneider, dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und amtierenden Ratsvorsitzenden der EKD, der die Idee ausgezeichnet fand und sofort bestellte.

Auch Superintendent Manfred Rekowski freute sich über die Idee der CityKirche. "Die Barmer Erklärung hat eine starke Wirkungsgeschichte seit ihrem Erscheinen erlebt. Und sie hilft bis heute bei der Beantwortung aktueller und drängender Fragen - deshalb steht sie in der gelungenen ,Übersetzung´ von Ulle Hees auf meinem Schreibtisch!"

Bestellungen nimmt die CityKirche Barmen, Zwinglistraße 5, 42275 Wuppertal entgegen. Da die Kunstwerke nur auf Bestellung gefertigt werden, muss mit rund fünf  Wochen Lieferzeit gerechnet werden. http://www.evangelisch-wuppertal.de/

ekir.de / jpi, wj / 27.05.2010