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Ökumenischer Kirchentag

Zum Beispiel BIG: Praxisbeispiele aus dem Kampf gegen die Armut

Wie kann man erfolgreich gegen Armut und für Gerechtigkeit kämpfen? Antworten auf diese Frage gibt das Forum „Unser tägliches Brot gib uns heute“ beim 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) in München.

Mit dabei sind u.a. der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm, Diakonie-Vorstand Kerstin Griese, der brasilianische Senator Eduardo Matarazzo Suplicy und Virginia Bras Gomes, Mitglied im UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. „Ein gesichertes Grundeinkommen verändert ... die Welt?!“ lautet der Untertitel der entwicklungspolitischen Veranstaltung am Samstag, 15. Mai, von 16 bis 17.30 Uhr im Audimax der Technischen Universität, Arcisstraße 21, in München.

Dass dabei das Fragezeichen durchaus verzichtbar ist, beweisen die Praxisbeispiele, um die es an diesem Nachmittag geht: Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia, Zephania Kameeta, und Projektleiterin Claudia Haarmann berichten, wie der Basic Income Grant (BIG), ein bedingungsloses Grundeinkommen, ein namibisches Dorf verwandelt. Senator Suplicy stellt ein ähnliches Projekt vor, das er in seiner brasilianischen Heimat ins Leben gerufen hat, ehe die Expertinnen und Experten die Chancen solcher Projekte beleuchten und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Gottesdienst mit Präses Schneider

Anschließend (18 bis 19 Uhr) gestalten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider (Predigt), Bischof Kameeta und Bischof Frank Nubuasah aus Botswana im Audimax der Technischen Universität einen Gottesdienst mit Agapemahl unter der Überschrift „Brot vom Himmel – Menschenwürde und Grundeinkommen“.

Die Veranstaltung zum Grundeinkommen wird im Auftrag des ÖKT-Präsidiums vorbereitet und veranstaltet von: Evangelische Kirche im Rheinland, Evangelische Kirche von Westfalen, Netzwerk Afrika Deutschland, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Vereinte Evangelische Mission, Evangelischer Entwicklungsdienst und Evangelische Kirche in Deutschland.

ekir.de / jpi / 11.05.2010