Logo EKiR

China

Teilweise gravierende Arbeitsrechtsverletzungen

In Großhandelsmärkten von "Metro" und bei Zulieferern von "Aldi" und "Adidas" in China wird zum Teil gravierend gegen das Arbeitsrecht verstoßen, beklagt das Siegburger Südwind-Institut.

"Schutz der Arbeit in Partnerschaftsabkommen mit China? Fallbeispiele Adidas, Metro und Aldi" heißt die China-Studie von Südwind. Trotz "vollmundiger Ethikprogramme der Unternehmen" lasse die Lage der Beschäftigten zu wünschen übrig, so Autorin Ingeborg Wick. Exzessive Überstunden seien ein Hauptproblem. Die Rede ist von einem Spitzenwert von 92 Überstunden im Monat. Weiter wird fehlender bezahlter Mutterschaftsurlaub bemängelt. Zentraler Missstand sei die Verletzung der Gewerkschaftsfreiheit, so Südwind.

ekir.de / neu / 19.08.2010