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Duisburg

"Wir sind so frei" - auf Pilgerwegen

Spirituelle Spaziergänge, ökumenische Erfahrungen und Kirchen-Geschichte stehen im Vordergrund der Duisburger City-Pilgerwege im Mai. Stationen der Pilgerwege sind am 8. und am 29. Mai sechs kirchliche Ursprungsorte in der Duisburger Innenstadt.

Auf dem Weg von der Salvatorkirche zur Karmelkirche, der Marienkirche, St. Joseph, und von der Gedenkkapelle bis zur Liebfrauenkirche reichen die Hausherren der Kirchen sowohl leibliche als auch geistliche Wegzehrungen. An jeder Station kommt die Geschichte des jeweiligen Gotteshauses ins Spiel. Die Pilgerwege enden mit einer gemeinsamen Mahlzeit in der Liebfrauenkirche am Stadttheater.

Ein Thema der Duisburger Pilgerwege ist das Jahr 1610, auf das während der Spaziergänge immer wieder Bezug genommen wird. Der Grund: Vor 400 Jahren tagte die 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg. Die Stadt an Rhein und Ruhr bot schon im Mittelalter eine gute Verkehrsanbindung und war somit für alle Synoden-Teilnehmer gut zu erreichen. Die Pilgerwege laden dazu ein, den Wegen und Erfahrungen von 1610 nachzugehen.

Mit der 1. Reformierten Generalsynode schrieben die Protestanten am Niederrhein vor 400 Jahren Kirchengeschichte: Sie hat die Grundlagen für das Selbstverständnis der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) geschaffen – als Gemeinschaft von Gemeinden und als „von unten“ her aufgebaute Kirche mit presbyterial-synodaler Ordnung. Das Ereignis von 1610 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland unter dem Motto „wir sind so frei“ mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. 

Die Teilnahme an den Pilgerwegen ist kostenlos. Sie beginnen jeweils um 15 Uhr an der Salvatorkirche und dauern etwa drei Stunden. Anmeldungen nimmt Peter Krogull, Pfarrer der Salvatorkirche in Duisburg, Telefon 0203/20824m E-Mail peterkrogull@t-online.de, entgegen. Weitere Informationen zum Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“: www.wir-sind-so-frei.de

ekir.de / neu / 03.05.2010