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Europa

Zusammenarbeit neu fixiert

Vizepräses Petra Bosse-Huber hat am Samstag für die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) die Vereinbarung über die Arbeit der Nordwestgruppe der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) unterzeichnet.

Vizepräses Petra Bosse-Huber

Vizepräses Petra Bosse-Huber

Neben ihr unterschrieben Vertreter der anderen Mitgliedskirchen der Nordwestgruppe die Vereinbarung. Damit ist die Zusammenarbeit von reformierten und lutherischen Kirchen in Nordwesteuropa auf neue Füße gestellt. Die Unterzeichnung fand während des 2. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) in München statt.

Die GEKE-Nordwestgruppe ist bereits seit rund zwanzig Jahren aktiv. Mit der nun erfolgten schriftlichen Grundlegung der Zusammenarbeit kommt die Nordwestgruppe dem Beschluss der GEKE-Vollversammlung von 2006 nach, die Arbeit aller Regionalgruppen in schriftliche Vereinbarungen zu gießen.

Ein Erinnerungsfoto der Unterzeichner: Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskirchen der GEKE-Nordwestgruppe (Ausschnitt).

Ein Erinnerungsfoto der Unterzeichner: Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskirchen der GEKE-Nordwestgruppe (Ausschnitt).

Zur Nordwestgruppe gehören zehn Kirchen: neben der EKiR u.a. die anderen beiden Landeskirchen in NRW, die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland sowie protestantische Kirchen in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.

Die GEKE ist gegründet auf der Leuenberger Konkordie von 1973, mit der die Spaltung von reformierten und lutherischen Kirchen beendet und Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft geschaffen wurden. Ihr gehören 105 Kirchen an.

ekír.de / neu / 17.05.2010