Logo EKiR
Ein bisschen bunte Hoffnung auf den Gehwegen: Pfarrerin Sarah Süselbeck und der Bibelspruch für diese Woche.

Ein bisschen bunte Hoffnung auf den Gehwegen: Pfarrerin Sarah Süselbeck und der Bibelspruch für diese Woche.

Bibelsprüche

Die Antwort auf leere Straßen: „Hoffnung to go“

Wegen der Corona-Krise sind die Straßen in vielen Städten aktuell leer, doch Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann aus Duisburg wollen die Straßen wieder füllen: mit Hoffnung. Sie malen jeden Sonntag biblische Wochensprüche mit bunter Kreide auf die Gehwege.

Die Aktion ist eine Antwort darauf, dass durch das Coronavirus so viel nicht möglich ist, was Kirche eigentlich ausmacht. Sarah Süselbeck hat sich deshalb gefragt: „Was können wir als Kirche tun?“, die Antwort: „Beten ist nicht verboten. Und Hoffnung zu schenken auch nicht“. Und so malen sie und ihr Kollege nun nicht nur sinnstiftende Sprüche aufs Pflaster, sondern schenken auch Hoffnung zum Mitnehmen.

Biblische Sprüche in Papierform zum Mitnehmen?

Denn in Papierform hängen die Sprüche auch an einer Wäscheleine direkt neben den Kreidezeichnungen. So kann sich jeder Interessierte die Bibelzitate auch zuhause noch einmal ansehen oder anderen Hoffnung schenken. Auch digital kann man sich die Motive noch einmal ansehen. Unter dem Hashtag #hoffnungtogo finden sich auf Instagram und auf Facebook schon mehrere Beispiele von Motiven der Aktion.

#hoffnungtogo auch auf Instagram und Facebook

So findet sich auf Instagram auch ein Post der Evangelischen Kirchengemeinde Issum am Niederrhein. Die Gemeinde Issum beteiligt sich an der Aktion – wie deutschlandweit auch andere Gemeinden.

Aktion geht an kommenden Sonntagen weiter

Und es wird sicher noch weitere Beispiel geben, denn die Aktion geht weiter. Am kommenden Sonntag werden die Straßen in Duisburg-Meiderich auch wieder gefüllt sein: mit bunten Farben und Hoffnung.

ekir.de /Aaron Clamann, Foto: Evangelische Gemeinde Obermeiderich / 27.03.2020


EKiR von A-Z