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Kosovo

Frieden absichern durch Aufmerksamkeit

Um den Frieden im Kosovo auch in Zukunft abzusichern, sollte auch nach dem künftigen Rückzug der Kfor-Friedenstruppe für internationale Aufmerksamkeit gesorgt werden, so Vizepräses Petra Bosse-Huber.

Vizepräses Petra Bosse-Huber besucht den Kosovo

Vizepräses Petra Bosse-Huber besucht den Kosovo

Die Kfor-Truppen würden langsam überflüssig, berichtet die stellvertretende leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), die die Militärseelsorge im Kosovo besucht hat. Es gebe einen großen Willen zum Frieden, allerdings seien die Narben von Gewalt und Bürgerkrieg weiterhin sichtbar.

Die Militärseelsorge unterstütze die Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland, bietet ihnen vor allem die Chance zum Gemeindeleben. Die Vizepräses erzählt begeistert von der von Soldatinnen und Soldaten selbst errichteten kleinen Kirche, es sei außerordentlich wichtig, „heilige Orte“ zu finden auf einem Militärcamp in Prizren. Begeistert hat die Theologin auch an einer Chorprobe teilgenommen.

Die monatelange Trennung von ihren Partnern, die zur Zerreißprobe werden könne, gehört Bosse-Huber zufolge zu den Themen, bei denen die Militärseelsorge als Gesprächspartnerin zur Verfügung steht.

 

Narben des Bürgerkriegs bis heute sichtbar: Vizepräses Petra Bosse-Huber über ihre Kosovo-Reise

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ekir.de / neu / 04.08.2010