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Kreuzestod und Auferstehung

"Aus Leidenschaft für uns Menschen"

Gott ist in Jesus in den Tod gegangen. Das tat er "aus Leidenschaft für uns", wie der Titel der Orientierungshilfe zur Kreuzestheologie besagt. "Aus Leidenschaft für uns setzt Gott sich für das Leben ein." So erläutert die Theologin Dr. Dagmar Herbrecht Jesu Tod und Auferstehung. 

Das Kreuz als Schmuck ist wieder beliebt.

Das Kreuz als Schmuck ist wieder beliebt.

Die Leitende Dezernentin für Theologie und Verkündigung im Düsseldorfer Landeskirchenamt erklärt weiter im ekir.de-Audio, Jesu trage die Folgen menschlicher Sünden oder Schuld - auch "aus Leidenschaft für uns". Denn schließlich "sind wir Gott einfach nicht gleichgültig".  

Dr. Dagmar Herbrecht

Dr. Dagmar Herbrecht

Jesu Tod lasse sich nicht ohne das Leben und ohne die Auferstehung fassen. Ein Sühnopfer ist allerdings nur ein Bild für Jesu Tod. Der Foltertod sei eine menschliche Untat und keine göttliche Verfügung. Paradox ist, dass zugleich aus dem Foltertod Heil für die Menschen erwächst, so die Theologin.

Jesu Auferstehung bezeichnet Dagmar Herbrecht als "Zeichen, dass Gott das Versprechen hält, dass wir die Fülle des Lebens haben und bekommen". Anlässlich des Osterfestes stellt sie in dem Interview klar: "Der Tod ist nicht das letzte Wort, das zum Leben gesagt wird. Das Leben ist stärker."

ekir.de / neu / 30.03.2010