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Botschaft von Präses Manfred Rekowski zum Christfest

An Weihnachten noch einmal auf das Original schauen

Pressemitteilung Nr. 221/2017

Düsseldorf. Zwischen Konzerten, Betriebsfeiern, Gemütlichkeit und Geschenkeeinkauf noch einmal genauer auf das Christfest zu schauen, dazu ermuntert Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in seiner Botschaft zu den Weihnachtsfeiertagen:

„Ich selbst kann mit Weihnachten, dem Original, und dem, was hinzugekommen ist, gut leben. Denn es gibt durchaus vieles, was ich persönlich an den Weihnachtsbräuchen sehr schätze, obwohl es nichts mit dem Original von Weihnachten zu tun hat. Trotzdem denke ich manchmal, Weihnachten täte eine Entfesselung gut; nicht, weil das ja gerade Programm in Nordrhein-Westfalen ist. Denn wenn es tatsächlich gelänge – wenigstens für ein paar Augenblicke – Weihnachten von alldem zu bereinigen, was sich im Laufe der Zeit damit verbunden hat, wäre schon etwas gewonnen.“

Drei Punkte machen nach Präses Rekowskis Überzeugung die christliche Weihnachtsbotschaft aus und tun den Menschen gut:

„Gott will mit uns Menschen zusammen sein – auf Biegen und Brechen! Gott meint es gut mit mir und mit unserer Welt – wir haben noch viel Gutes von ihm zu erwarten. Von unserem Gott trennt uns nichts – im Leben und im Sterben nicht. Das alles verbinde ich mit dem Kind in der Krippe.

Und ich verbinde es mit dem Wanderprediger aus Nazareth, der keinen Menschen aufgibt. Und ich verbinde es mit dem am Kreuz sterbenden und schließlich auferstandenen Liebhaber des Lebens. Weihnachten ist für mich das Jesus-Christus-Fest“, unterstreicht der 59-jährige Theologe, was das Weihnachts-Original ausmacht.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 22.12.2017


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