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NRW-Vertretung der Landeskirchen ist umgezogen

Bundesweit einzigartig: Evangelisches und Katholisches Büro unter einem Dach

Pressemitteilung Nr. 133/2018

Düsseldorf. Das Evangelische Büro Nordrhein-Westfalen, die Vertretung der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche bei Landtag und Landesregierung, ist umgezogen. Die neue Heimat befindet sich in unmittelbarer Nähe des Landtags und der Staatskanzlei – und vor allem: unter demselben Dach mit dem Katholischen Büro.

Mit dem Umzug an die Hubertusstraße 3 in Düsseldorf geht ein langgehegter Wunsch der drei Landeskirchen in Erfüllung: Die hervorragende ökumenische Zusammenarbeit wird durch dieselbe Adresse noch verstärkt. Die Arbeit im selben Haus verkürzt die Wege zueinander. Die enge Zusammenarbeit wird jetzt noch leichter. Die beiden Büros sind sich in vielen Politikfeldern einig und treten gemeinsam auf, bis hin zu den ökumenischen Andachten für die Parlamentarier. Besucherinnen und Besucher aus Politik und Verwaltung haben es nun einfacher, mit den Vertretern beider Konfessionen zu sprechen. Eine solche Konstellation ist momentan in Deutschland noch einzigartig: In keinem anderen Bundesland befinden sich die beiden kirchlichen Büros unter einem Dach.

Eine weitere Neuerung geht mit dem Umzug des Evangelischen Büros  einher: „Wir intensivieren zugleich auch die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe“, sagt Kirchenrat Dr. Thomas Weckelmann, der Beauftragte bei NRW-Landtag und -Landesregierung: „Zukünftig wird das Büro mit einem Mitarbeiter der Diakonie für den Arbeitsbereich Integration, Flucht und Migration verstärkt.“

Das Gebäude, in dem nun die Büros der beiden großen Kirchen nahe beieinander sind, gehört der Düsseldorfer Caritas. In den unteren Geschossen betreibt diese Beratungsstellen. Das Evangelische Büro wird am morgigen Dienstag, 18. September 2018, mit einer kleinen Feierstunde für geladene Gäste eröffnet. In diesem Rahmen werden die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, und der Präsident des Landtags, André Kuper, sowie der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, Grußworte sprechen.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 17.09.2018


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