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Ökumenischer Kirchentag

Wiedersehen auf dem roten Sofa

Sie trat in mehreren Veranstaltungen auf, sie erreichte mit rund 6000 Teilnehmenden, gleichauf mit der Kanzlerin, das größte Publikum, und sie traf sich mit ihrem Nachfolger: Margot Käßmann und Nikolaus Schneider diskutierten am Donnerstag miteinander.

Der Mensch könne nicht ewig schweigen oder sich ins Bett verkrümeln, erklärte Käßmann jetzt auf dem "roten Sofa" der Kirchenpresse beim Ökumenischen Kirchentag. Wegen Alkohols am Steuer war sie im Februar von ihren Ämtern zurück getreten. Nun freue sie sich über "diesen schönen Kirchentag".

Wie das denn gewesen sei, so "über Nacht" den Ratsvorsitz zu übernehmen, wurde dann der rheinische Präses Nikolaus Schneider gefragt. Der berichtete zwar, er habe zunächst Trauerarbeit zu leisten gehabt, da die Aufgabenteilung mit Käßmann gut funktioniert habe. Aber dann stellte er auch klar, dass er ja bereits Stellvertreter war und somit - auch dank Unterstützung und Wohlwollen aus dem EKD-Rat - in den Vorsitz wechseln konnte. Dieser gilt zunächst bis zur Wahl im November.

ekir.de / neu / 17.05.2010