Logo EKiR

Kreiskirchentag

Trier: Ein Fest der Begegnung und des Glaubens

Ein Fest der Begegnung und des Glaubens, das Ermutigung und Orientierung gibt, das ist der Sinn des Kreiskirchentags Trier am 29. August, wie Superintendent Christoph Pistorius im ekir.de-Interview sagt.

Superintendent Christoph Pistorius, Trier

Superintendent Christoph Pistorius, Trier

Alle zwei Jahre ein Deutscher Evangelischer Kirchentag, in diesem Jahr der Ökumenische Kirchentag – warum feiert der Kirchenkreis zusätzlich einen eigenen Kreiskirchentag? Welche Ziele und Zielgruppen haben Sie vereinbart?

Mit dem ersten Kreiskirchentag haben wir so tolle Erfahrungen gemacht, dass wir uns vorgenommen haben, jeweils auf der Hälfte zwischen den Presbyteriumswahlen einen Kreiskirchentag als Fest der Begegnung und des Glaubens für Jung und Alt zu feiern, von dem Ermutigung und Orientierung ausgeht. Im flächengrößten Kirchenkreis der Evangelischen Kirche im Rheinland tut uns die Begegnung im Rahmen eines solchen Festes gut. Neben dieser Wirkung nach innen wollen wir aber auch wahrnehmbar sein als Evangelische Kirche in Bewegung.

Wie viele Menschen erwarten Sie?

Über den Tag verteilt gehen wir von circa 3.000 Menschen aus.

Kreiskirchentag Trier 2005

Kreiskirchentag Trier 2005

Vor vier Jahren hat der Kirchenkreis den ersten Kreiskirchentag gefeiert – welche guten Erfahrungen fließen daraus nun ein?

Da ist zunächst das Zutrauen, dass wir wieder überrascht sein dürfen von der Masse der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit anpacken. Weiter haben wir bereits 2006 gemerkt, dass sich unser Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium beim Kreiskirchentag als das größte Gemeindezentrum im Kirchenkreis bewährt.

Das Motto des Kreiskirchentages Trier 2010 entspricht den Jubiläumsfeiern für die 1. Reformierte Generalsynode 1610, "Wir sind so frei".

Das Motto des Kreiskirchentages Trier 2010 entspricht den Jubiläumsfeiern für die 1. Reformierte Generalsynode 1610, "Wir sind so frei".

Wie kam es zur Verbindung mit den Jubiläumsfeierlichkeiten für die Duisburger Generalsynode 1610 und der Übernahme des Slogans „Wir sind so frei"?

Der Anspruch unserer Arbeit im Kirchenkreis Trier ist es, sich der eigenen Wurzeln zu vergewissern und danach zu fragen, was es heißt als Kirche der Reformation in ökumenischer Verbundenheit heute Kirche zu sein. Insofern wollten und konnten wir an der Duisburger Generalsynode 1610 nicht vorbei. Auf der Suche nach einem Leitwort hat sich die Steuerungsgruppe über meinen Stellvertreter, Synodalassessor Dr. Weber, der als Öffentlichkeitsreferent um das Duisburger Leitwort wusste, darum bemüht, die Kontakte zu Duisburg herzustellen. Dies kommt dann auch im Programm, in der Anwesenheit des Binnenschifferdienstes und meines Superintendentenkollegen aus Duisburg zum Tragen.

Welche Highlights stehen am 29. August auf dem Programm?

Die Highlights des Kreiskirchentag wird sicher jede und jeder für sich selbst anders definieren. Das Programm reicht von Musicals, Theaterbeiträgen, Ausstellungen, Informations- und Aktionsständen bis hin zum Tauchcontainer. Darüber hinaus werden die Bibelarbeit mit OKR i.R. Bewersdorff und dem Staatskirchenrechtler Professor Robbers, ein Podiumsgespräch mit dem Kirchenhistoriker Professor Mühling, aber auch der große Abschlussgottesdienst gewiss Höhepunkte des Tages sein.

Wie viel Geld muss der Kirchenkreis für den Kreiskirchentag in die Hand nehmen?

Die Synode des Kirchenkreises Trier hat beschlossen, 10.000 Euro für die Durchführung des Kreiskirchentags in die Hand zu nehmen.

ekir.de / neu / 23.08.2010