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Diakonie RWL

Bewährtes ausbauen, Freiwilligen-Dienste fördern

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) fordert in der Debatte um den Zivildienst einen Ausbau der Förderung der Freiwilligen-Dienste.

Die Diakonie RWL begrüßt die Absicht, Mittel aus dem Zivildienst für die Förderung freiwilligen
Engagements junger Menschen zu erhalten und warnt zugleich davor, mit einem freiwilligen Zivildienst neue Strukturen zu schaffen. Mit den Jugendfreiwilligendiensten FSJ und FÖJ gebe es bereits eine bewährte Struktur, so die Diakonie RWL. Parallelstrukturen würden junge Menschen unnötig verwirren und unnötige Kosten verursachen.

Barbara Montag von der Diakonie RWL erklärt: „Unerlässlich ist die Begleitung des Engagements mit Bildungsangeboten, die die persönliche Entwicklung der jungen Menschen unterstützen." Sie vermisse in dem jetzt von der Bundesregierung vorgelegten Konzept Überlegungen zur verantwortlichen Begleitung junger Freiwilliger. Montag forderte die Bundesregierung auf, die Zuständigkeit für die Organisation und Durchführung bei den bestehenden Jugendfreiwilligendiensten zu belassen und die Förderung für diesen Bereich auszubauen.

ekir.de / neu / 25.08.2010