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Landessynode 2010

Abendmahlspraxis mit Kindern fördern

Eine einheitliche, in Kirchengesetzen vorgeschriebene Regelung für die Teilnahme nicht konfirmierter Kinder am Abendmahl wird es in der rheinischen Kirche „zurzeit“ nicht geben. Das beschloss die Landessynode am Nachmittag.

Presbyterien ohne ein solches Angebot werden jedoch gebeten, diese Öffnung erneut zu beraten und in der Gesamtkonzeption gemeindlicher Aufgaben zu verankern.

Das Abendmahl mit Kindern wurde vor mehr als 20 Jahren in der rheinischen Kirche erprobt und dann auf Dauer ermöglicht. Da alle Getauften an den Tisch des Herrn eingeladen sind - egal, welche Konfession sie haben und in welcher Lebenssituation sie stehen - sind es auch die Kinder. Dieses Abendmahlsverständnis erlaubt es, dass Kinder das Abendmahl mitfeiern, vorausgesetzt, sie werden ihrem Alter entsprechend darauf vorbereitet und begleitet. Nach dem Beschluss der Landessynode sollen Praxishilfen und -modelle des Kinderabendsmahls, auch aus anderen Gliedkirchen und europäischen Schwesterkirchen, zusammengestellt werden, um die Abendmahlspraxis mit Kindern zu fördern.

ekir.de / es / 23.02.2010