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Landessynode 2013

"Ich finde es spannend, Kirche mit zu gestalten"

Ein Drittel der 214 Landessynodalen sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Am Abend der Begegnung gab es nach der ersten Plenarsitzung die Möglichkeit zum Austausch. Drei Stimmen.

Die Mitglieder der um ein Drittel neu zusammen gesetzten Landessynode kamen beim

Die Mitglieder der um ein Drittel neu zusammen gesetzten Landessynode kamen beim "Abend der Begegnung" miteinander ins Gespräch.

Rechtsanwalt Axel Epe ist Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde Erkrath im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. „Ich erwarte intensive Diskussionen, die womöglich auch anstrengend für den Einzelnen werden können, und hoffe auf weiterführende Entscheidungen.“ Der Rechtsanwalt findet diese Synode „wahllastig“ und hofft auf eine weiterführende Vorstellung der Kandidierenden.

Veronika Leißner ist seit 15 Jahren Presbyterin in der Kirchengemeinde Götterswickerhamm im Kirchenkreis Dinslaken und sitzt seit vier Jahren im Kreissynodalvorstand. „Ich finde es spannend, Kirche an verschiedenen Stellen mit zu gestalten. Deswegen bin ich hier“, sagt die Lehrerin in Altersteilzeit. Ihr erster Eindruck von der Landesynode war „wuselig“, aber mit Hilfe der anderen Landessyndalen „fühle ich mich schon jetzt aufgehoben“, betont die 63-Jährige.

„Trotz Inklusion steht für mich die Wahl im Vordergrund“, gesteht Renate von Olshausen aus dem Kirchenkreis An Sieg und Rhein. Die ehemalige Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht in Köln sagt, sie habe noch keinen Favoriten, sei aber schon gespannt auf die Vorstellung der Kandidierenden. Bis jetzt hat von Olshausen, die seit vier Jahren im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises ist, das Grußwort des Präsidenten des Nationalrates der Vereinigten Protestantischen Kirche in Frankreich gefallen.

ekir.de / pas, Foto Hans-Jürgen Vollrath / 07.01.2013