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Landessynode 2012

"Große Familie, vereint im Glauben"

„Es ist interessant, dass wir theologisch oft die gleichen Fragen, Ideen und Ansätze haben“, resümierte Dr. Marja Coons-Torn von der Penn Central Conference der United Church of Christ (UCC).

Ökumenische Gäste bei der rheinischen Landessynode: (v.l.) Didier Crouzet, Dr. Marja Coons-Torn, Dr. David Moyer, Dr. Steven Hirby, Dr. Gusztáv Bölcskei (links im Orginalbild Dietmar Plajer).

Ökumenische Gäste bei der rheinischen Landessynode: (v.l.) Didier Crouzet, Dr. Marja Coons-Torn, Dr. David Moyer, Dr. Steven Hirby, Dr. Gusztáv Bölcskei (links im Orginalbild Dietmar Plajer).

Egal, ob in der rheinischen Kirche, in Ungarn, in Frankreich und in den Vereinigten Staaten, so die Leitende Geistliche ihrer Kirche während einer Pressekonferenz mit ökumenischen Gästen auf der Landessynode in Bad Neuenahr aus. Sie betonte ihre Freude über das Präseswort „Gott spricht zu uns“, in Übertragung der UCC- Kampagne der UCC „God is still speaking“.

Als eine große Familie von Menschen, vereint im Glauben, die gemeinsam Zeugnis ablege, beschrieb Reverend Dietmar Plajer, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses der Penn Central Conference der UCC, die Partnerschaft seiner Kirche zur rheinischen Kirche. Er habe wieder einmal erlebt, „was uns verbindet, welches Erbe wir teilen“, lobte Dr. Steven Hirby, Vorsitzender der Kirchenleitung der Wisconsin Conference der UCC.

Bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe – dem theologischen Schwerpunktthema der rheinischen Landessynode – zeigten sich auch Unterschiede. In Ungarn sei das Thema nicht Sterbehilfe, sondern die Frage, wie man die ausgebildeten Ärzte bezahlen könne, berichtete Bischof Gusztáv Bölcskei von der Reformierten Kirche in Ungarn. Und auch in den Vereinigten Staaten stelle sich eher die Frage nach einer Krankenversicherung für alle. „Wer hat bei uns überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?“, fragte Coons-Torn. Pfarrer Didier Crouzet von der Reformierten Kirche in Frankreich sagte, dass seine Kirche noch keine einheitliche Meinung zu diesem Thema gefunden habe.

Insgesamt habe der Besuch der rheinischen Landessynode seinen Blick auf seine Kirche wieder verändert, lautete das Fazit von Dr. David S. Moyer, Leitender Geistlicher der Wisconsin Conference der UCC.

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ekir.de/pas / 11.01.2012