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1700. Jubiläum

Jüdisches Leben in Deutschland: Antragsfrist ist verlängert

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat die Anmeldefrist für die Förderung von Projekten zum Jubiläum bis zum 14. Juni verlängert. Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

Interessierte könnten sich weiter auf der Online-Plattform des Vereins registrieren und ihren geplanten Beitrag vorstellen, erklärt Geschäftsführer Andrei Kovacs. Für die erste Förderphase sind laut Verein bis April dieses Jahres bereits rund 70 Anträge eingegangen.

Das Festjahr solle den bedeutenden und reichen Anteil des Judentums an deutscher Geschichte und Kultur herauszustellen und die Vielfalt jüdischen Lebens heute zu zeigen, heißt es weiter in einer Pressemitteilung. Das sei ein wichtiger Beitrag für ein zukunftsfähiges Deutschland und Europa. „Mit dem Programm wollen wir auch ein klares Signal gegen den wachsenden Antisemitismus setzen“, betont Generalsekretärin Sylvia Löhrmann.

Der Beleg für 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland geht auf ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin zurück. Am 11. Dezember 321 legte er fest, dass jüdische Menschen städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Das zeigt, dass jüdische Gemeinden bereits zu diesem Zeitpunkt im Gebiet des heutigen Deutschlands existierten.

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rtm / 18.05.2020



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