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Tel.: 0211 - 4562-373
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Ökumene-Experte Wilfried Neusel zum Weltaidstag

Oberkirchenrat erinnert daran: Aids betrifft die ganze Kirche

Pressemitteilung Nr. 156/2008

Aids betrifft den Leib Christi, betrifft die ganze Kirche. "Unsere Kirche leidet an Aids." An diesen Satz des namibischen Bischofs Dr. Zephania Kameeta erinnert Oberkirchenrat Wilfried Neusel anlässlich des Weltaidstags am 1. Dezember 2008. Neusel, Leiter der Abteilung für Ökumene, Mission und Religionen im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, mahnt zu Hilfe für die Aids-Betroffenen im südlichen Afrika. Dort sind in manchen Landstrichen bis zu fünfzig Prozent der Menschen HIV-infiziert.

Enttabuisierung, Gebet, praktische Hilfe: In Namibia beispielsweise engagiert sich die rheinische Partnerkirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Namibia mit Bischof Kameeta an der Spitze, stark gegen die Pandemie. Doch das genügt nach Ansicht Neusels nicht. Im Blick auf den verschärften Schutz für Medikamentenpatente und damit eine drohende Verhinderung von Generika und eine Verzehnfachung der Preise setzt der Oberkirchenrat seine Hoffnungen auf den künftigen US-Präsidenten.

Hilfe statt "Glaubensmarotte"

Als "Glaubensmarotte" kritisiert Neusel die Vorgaben der noch amtierenden Bush-Administration, die sexuelle Abstinenz als Voraussetzung für Finanzmittel zur Aids-Bekämpfung macht. Die deutsche Bundesregierung fordert der Theologe auf, ihrem Versprechen auf dem G9-Gipel in Japan Taten folgen zu lassen und 800 Millionen Euro zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, insbesondere Aids, auch bereit zu stellen. Damit bekräftigt Neusel die Bemühungen des Aktionsbündnisses gegen Aids, zu deren Mitgliedern die rheinische Kirche gehört. "Bei uns ist das Thema solange kein Tabu, wie man über den Süden dieser Welt redet", wirft der Theologe noch einen Blick ins heimische Feld. Doch auch hierzulande hätten die Betroffenen mit Ausgrenzung zu kämpfen, mit Lebens- und Beziehungskrisen.

Deshalb sei es großartig, dass der Gemeindedienst für Mission und Ökumene in Kooperation mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und der Evangelischen Kirche von Westfalen eine Gruppe von Seelsorgerinnen und Seelsorgern auch aus der rheinischen Kirche für das Netzwerk Kirchliche Aids-Seelsorge als verlässliche und kundige Partner für Betroffene und Angehörige gewinnen konnten.

Mehr dazu in einem Video im Internet unter www.ekir.de

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 27. November 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 27. November 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 27.11.2008



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