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Präses Nikolaus Schneider predigt zu Pfingsten in der Johanneskirche

Wer in Kirche, Wirtschaft und Politik Verantwortung trägt, braucht Gottes Geist

Achtung, Sperrfrist: Sonntag, 27. Mai 2007, 10.30 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort. Pressemitteilung Nr. 107 / 2007

Wer in der Leitung von Kirche, in der Wirtschaft und der Politik Verantwortung trägt, ist vor allem auf die Führung durch Gottes Geist angewiesen. Daran erinnerte Präses Nikolaus Schneider am Morgen (Pfingstsonntag) im Pfingstgottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche. "Deshalb braucht es nicht zuerst die große Intelligenz, sie wird quasi vorausgesetzt", so der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland anlässlich des Pfingstfestes, an dem die Kirche die Ausgießung des Heiligen Geists feiert. Schneider legte eine alttestamentliche Geschichte aus, in der Mose, der Anführer des Volkes Israel bei der Wüstenwanderung, 70 vom Geist Gottes beseelte Männer zu seiner Unterstützung an die Seite gestellt bekommt.

"Das alles ist die Voraussetzung für Leitung, für geistliche Leitung: Die Gegenwart Gottes, wie immer sie sich auch ausdrückt. Bewährung und Leitungsintelligenz, Fähigkeit zur vorausschauenden Planung, zur freundlichen Zuwendung, zur deutlichen Abgrenzung – dieses alles sind menschliche Eigenschaften, die für Leitung unverzichtbar sind", sagte der Präses. Aber die Erfahrung zeige, "dass diese hervorragenden menschlichen Eigenschaften zum Guten und zum Bösen eingesetzt werden können. Wir wissen doch alle nur zu gut, wie sehr es Machtmissbrauch gibt und Leitung zur Selbstbedienung, zur Selbstbereicherung ausgenützt wird." Als Beispiel nannte er das durchaus reiche afrikanische Land Ghana: "Der Ölreichtum in Ghana geht an der Bevölkerung vorbei. Es ist so etwas wie ein geradezu staatlich geordneter Diebstahl an den Menschen, den die Eliten des Landes – leider nur zu häufig mit Hilfe westlicher Konzerne – an ihren Landsleuten verüben."

Gott wolle auch heute politische Leitung so sehen, dass sie dem Glück und der Wohlfahrt aller Menschen dient. Präses Schneider weiter: "Gott will seine Kirche heute so leiten, dass sie in seinem Dienst sein gutes Wort so weitergibt, dass es allen Menschen verständlich wird und ihnen zu einem gelingenden Leben verhilft." Dass in der ausgelegten Mose-Geschichte dabei eine Organisationsform gewählt werde, die partizipativ ist und auf kollegiale Gremien setzt, werde insbesondere die evangelischen Kirchen sehr erfreuen. "Aber wichtiger noch als diese Organisationsform ist, dass Gottes Geist bei den Leitenden ist und sie sich von ihm regieren lassen und alle ihre Fähigkeiten für ein gelingendes Leben aller einsetzen – das ist das Entscheidende!" machte Nikolaus Schneider deutlich.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 25. Mai 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 25. Mai 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle /



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