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Minister besuchte Dorf - im Oktober beginnt Selbstverwaltung:

In Reshan Mahala gibt es schon selbstgemachten Schafskäse

Düsseldorf - Schneller als geplant nimmt das Wiederaufbauprojekt in Reshan Mahala, einem Bergdorf im Kosovo, Formen an. Die 17 zerstörten Gehöfte, die seit Anfang des Jahres hochgemauert werden, sollen noch vor dem Wintereinbruch fertig gestellt sein. 22 Kühe und 66 Schafe befinden sich schon jetzt im Ort und bieten jeder Familie eine Versorgungsgrundlage. In dem 1300 Meter hoch gelegenen Dorf leben 220 Erwachsene und 54 Kinder. Das Wiederaufbauprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Kirche im Rheinland, des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Die Dorfgemeinschaft erhält auch erstmals ein Dorfgemeinschaftshaus mit zwei Schulräumen, einer Ambulanz und einem Kindergarten. In den Schulräumen werden dann täglich im "Schicht-Unterricht" bis zu 70 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die auch aus den umliegenden Dörfern kommen. Ihr jetzt oft zweistündiger Schulweg verringert sich dadurch erheblich. Für die Ambulanz wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Krankenschwester ausgebildet, die ihre Arbeit mit einem Arzt koordiniert, der mehrmals wöchentlich Sprechstunden in Reshan Mahala abhalten wird. Problematisch bleibt vorläufig die örtliche Stromversorgung, wie häufig im Kosovo. Für die Arbeit in der Ambulanz wird aber ein Notstromaggregat zur Verfügung stehen, um kleinere Operationen durchführen zu können.

Frischen selbstgemachten Schafskäse und den landesüblichen Tee servierten die Bewohnerinnen und Bewohner am Montag prominentem Besuch: Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD), der die deutschen Soldaten der Kosovo-Friedensgruppe KFOR besuchte, besichtigte zum Abschluss seiner Reise mit den Projektveranwortlichen Heinz Rinas (Johanniter-Unfall-Hilfe) und Jörn-Erik Gutheil (Evangelische Kirche im Rheinland) das Dorf und lobte das Gemeinschaftsprojekt.

Für den 10. -12. Oktober ist in Reshan Mahala ein großes Fest geplant. An der offiziellen Übergabe des Wiederaufbauprojekts in die Selbstverwaltung der Dorfgemeinschaft werden teilnehmen: Bundesverteidigungsminister Scharping, der EKD-Ratsvorsitzende und Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Kock, und Dr. Reinhard Witschke, Direktor des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie Wilhelm Graf von Schwerin, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., die Projektverantwortlichen und –helfer vor Ort

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 3. April 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 3. April 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

23.08.2000



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