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Präses Nikolaus Schneider predigt zum Erntedank

"Wir dürfen nicht alles verbrauchen, was Menschen zum Leben brauchen"

 

Achtung Sperrfrist: Sonntag, 19. September 2004, 10 Uhr

 

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat zu einem sorgsamen Umgang mit der Schöpfung aufgerufen. "Wir dürfen nicht alles verbrauchen, was Menschen überhaupt zum Leben brauchen. Auch an unsere Enkel und die kommenden Generationen müssen wir denken", sagte der rheinische Präses heute (Sonntag, 19. September) in seiner Predigt im niederrheinischen Issum. Dort feierte der Arbeitskreis Dienst auf dem Lange (ADL) Erntedank.

Mit Blick auf die ökologischen Probleme forderte Präses Schneider, "unsere Situation nüchtern und vernünftig analysieren, unsere eigenen Kräfte vernünftig einschätzen, Chancen und Risiken mit aller Vernunft abschätzen, um dann mit unseren Sorgen zu leben". Nach Auffassung des obersten Repräsentanten der zweitgrößten deutschen Landeskirche könne man mit diesen Sorgen nur leben, "wenn wir sie zu unserer Sache machen und deshalb in die Lage versetzt werden, auch mit ihnen fertig zu werden". Angesichts der Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit dürfe man "nicht so tun, als ob man mit einer industrialisierten Landwirtschaft, ausgeklügelter Gentechnik und allem, was menschlichem Erfindergeist zur Verfügung steht, die Lage schon fest in den Griff bekäme". Präses Schneider weiter: "Das natürliche Leben ist so komplex, dass es diese begrenzte menschliche Einsicht - und sei sie noch so ausgeklügelt und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand - nicht einfach künstlich nachgeahmt oder etwa in seiner Natürlichkeit ersetzt werden könnte. Nur der Respekt vor der Komplexität der Schöpfung, die Bewahrung der Artenvielfalt, der Respekt vor der Schöpfermacht Gottes wird uns helfen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren, so dass auch künftige Generationen noch von ihnen und mit ihnen leben können".

Eine der wesentlichen Bedrohungen der Lebensgrundlagen sieht Nikolaus Schneider im Bezug auf sauberes Trinkwasser: "Auch wenn wir es in Europa nicht spüren - der Zugang zu sauberem Wasser ist für eine große Zahl von Menschen ein Problem. Wüsten verbunden mit der Erosion des fruchtbaren Ackerbodens sind auf dem Vormarsch. Die Verseuchung oder die Abnahme der natürlichen Lebensgrundlagen ist sehr wohl eine reale Bedrohung, auch wenn wir sie nicht unmittelbar spüren".

 

Hinweis an die Redaktionen:

Sie sind zur Berichterstattung in Wort und Bild über den Erntedanktag, den der ADL am 19.9.2004 im Kirchenkreis Kleve in der Gemeinde Issum unter dem Motto: Schmecket und sehet, - wie freundlich der Herr ist, feiert, herzlich eingeladen. Der eigentliche Erntedanktag des Kirchenjahres fällt in diesem Jahr auf den 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit).

Weitere Informationen erhalten Sie über den Arbeitskreis für den Dienst auf dem Lande der Evangelischen Kirche im Rheinland, Vors. Pfr. Marcus Harke, Siener Str. 2, 55621 Hundsbach, Tel. 06757 / 93 60 , E-Mail MarcusHarke@t-online.de.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 17. September 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 17. September 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle /



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