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In Köln gibt es ein eigenes Programm für Fünf- bis Zwölfjährige

Spiritualität und Spaß: „Der Kirchentag mag Kinder und lädt sie herzlich ein!“

Pressemitteilung Nr. 91/2007

„Kinder im Zentrum“ heißt es beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) im Juni in Köln. 120 Veranstaltungen für Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahren umfasst das so überschriebene Programm. 8.000 bis 12.000 junge Besucherinnen und Besucher erwarten die Verantwortlichen dazu jeden Tag an den „Spielorten“ des Programms in der Kölner Innenstadt. Heute nachmittag stellten die Verantwortlichen von Kirchentag und gastgebender rheinischer Kirche Details im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
„Der Kirchentag mag Kinder und lädt sie herzlich ein“, unterstrich Christiane Begerau vom zentralen Büro des DEKT in Fulda. Nach ersten guten Erfahrungen auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin sei beim vergangenen Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover vor zwei Jahren ein Programm speziell für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahre angeboten worden, so Begerau: „Das war ein voller Erfolg, und deshalb freuen wir uns, dass die rheinische Kirche das Programm für Kinder zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht hat. Gut besuchte Bibelarbeiten und Familiengottesdienste haben in Hannover deutlich gezeigt, wie groß das Interesse von Kindern an spirituellen Fragen ist“, erklärte Christiane Begerau.
Spirituelles Angebot als wichtiger Schwerpunkt
Genau dies sei ein wichtiger Schwerpunkt von „Kinder im Zentrum“, so Rüdiger Maschwitz, Vorsitzender der Projektleitung und rheinischer Landespfarrer für die Kindergottesdienstarbeit: „Kinder können bei uns nicht nur spannende und unterhaltsame Events besuchen, sondern Glauben hautnah erleben.“ Wie das konkret aussieht, präsentierte eine Kindergruppe aus Brühl, die den Journalistinnen und Journalisten am Beispiel eines Ausschnitts ihrer Archäologischen Kinderbibelwoche. „Für das spirituelle Erleben setzen wir unter anderem auf Angebote wie zum Beispiel Familienkirche, eine Malwerkstatt zu biblischen Motiven, Phantasiereisen, ein Erzählzelt und einen Eltern-Abend, der Eltern vermittelt, was Kinder erleben“, beschrieb Maschwitz diesen Programmteil. Dieser Teil ist an und in der katholischen Kirche Groß St. Martin beheimatet. Die Krypta der Kirche wird für die Kinder zum Raum der Stille und des Lichts.
Kulturelle Angebote wie biblische Musicals, Konzerte oder auch Zirkusprogramme gibt es am und im Museum für angewandte Kunst, An der Rechtschule, sowie im angrenzenden Haus des Kolpingwerkes. Dort ist auch die große Außenbühne von „Kinder im Zentrum“ aufgebaut. Eine weitere Bühne gibt es am Heinrich-Böll-Platz (Philharmonietreppe). Am dortigen Rheinufer gibt es jede Menge Spiel-, Spaß- und Sportangebote für die jüngeren Kirchentagsbesucherinnen und -besucher.
Kinder brauchen einen eigenen Raum und eigene Veranstaltungen
„Kinder im Zentrum“ – für die Macherinnen und Macher ist der Name Programm: „Kinder sind Gegenwart – lebendige Kirche, kräftig und oft schärfer in der Formulierung ihres Glaubens als wir Erwachsenen. Sie sind neugierig und offen für religiöse Angebote, sie stellen oft überraschende Fragen nach Leben, Tod und Sinn. Mit ihrer Neugier und mit ihren Fragen gehören Kinder ins Zentrum. Sie gehören ins Zentrum der Kirche, die mit Gott feiert, die spirituelle Wege zu Gott sucht, die über den Glauben nachdenkt und darüber, wie wir das Miteinander in unserer Gesellschaft für die heutigen und die künftigen Generationen verantwortlich gestalten können“, betonte der rheinische Oberkirchenrat Klaus Eberl. Aber weil viele Veranstaltungsformen wie Vorträge und Podiumsdiskussionen nicht für Kinder gemacht seien, sei es wichtig, dass „die Kinder einen eigenen Raum bekommen, der nach ihren Bedürfnissen gestaltet ist“. Was es unter diesem Leitgedanken in Köln zu entdecken gibt, ist in einem eigenen Flyer für Kinder zusammengestellt. Das Programm, das in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) entstanden ist, steht auch im Internet zum Herunterladen bereit: www.kirchentag.de/kiz.
Damit Eltern auch zeitweise ungestört ihr eigenes Kirchentagsprogramm besuchen können, wird für Kinder unter fünf Jahren auf dem Deutzer Messegelände eine Kinderbetreuung angeboten. Der Eintritt in Kirchentagsveranstaltungen ist für Kinder unter 13 Jahren grundsätzlich frei.

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 2. Mai 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 2. Mai 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Köln/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle /



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