Pädagogische Mitarbeitende

56 Frauen und Männer ordiniert

Es war die größte Ordination in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR): Am Dienstag sind in Wuppertal 56 Frauen und Männer ordiniert worden. Mit der Ordination von Hauptamtlichen über das Pfarramt hinaus geht die EKiR bundesweit voran.

Größte Gruppe Ordinierter im Rheinland: 56 Frauen und Männer wurden jetzt in den Dienst berufen. LupeGrößte Gruppe Ordinierter im Rheinland: 56 Frauen und Männer wurden jetzt in den Dienst berufen.

In einem festlichen Gottesdienst wurden am 10. Mai in der Unterbarmer Hauptkirche 56 religions- und gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Dienst der öffentlichen Verkündigung des Wortes Gottes, der Verwaltung der Sakramente und Seelsorge ordiniert. Ein Drittel der Ordinierten sind Frauen.

Bisher waren diese Mitarbeitenden nach einer Zurüstung bereits im Bereich ihres Arbeitsfeldes mit der Durchführung von Gottesdiensten und Amtshandlungen beauftragt worden. Zukünftig können sie als ordinierte Prädikantinnen und Prädikanten grundsätzlich dieselben geistlichen Aufgaben wie Pfarrerinnen und Pfarrer wahrnehmen.

Möglich gemacht wurde diese Gleichstellung durch Entscheidungen der rheinischen Landessynoden 2004 und 2005 zur Übertragung des geistlichen Amtes, der Ordination. Nach einem gründlichen Diskussionsprozess entschied das oberste Leitungsgremium der rheinischen Kirche, dass es für ehren- und hauptamtliche, theologische und nichttheologische Mitarbeitende nur eine einzige Art der Ordination geben kann.

Superintendent Horst Hörpel (Simmern-Trarbach), der die Mitarbeitenden ordinierte und jedem einzelnen den Segen zusprach, betonte in seiner Predigt, dass die eine

Ordination ein deutliches gemeinsames Zeichen für die lebendige Vielfalt der Wahrnehmung des Auftrages der öffentlichen Verkündigung in der rheinischen Kirche sei.

Die Neuordinierten, die aus dem gesamten Gebiet der EKiR kommen, hatten zuvor an einer Ordinationstagung teilgenommen. Der Ordinations­gottesdienst wurde von ihnen kreativ gestaltet: mit Verkündigung, Liedern, Gebeten und einer Abendsmahlsfeier. Aus den Heimatgemeinden der Mitarbeitenden waren mehr als zweihundert Gemeindeglieder nach Wuppertal gekommen, um den Gottesdienst mitzufeiern.

Eine zweite Gruppe von bisher beauftragten Mitarbeitenden wird am 10. Juni ebenfalls in der Unterbarmer Hauptkirche vom Wuppertaler Superintendenten Manfred Rekowski ordiniert.

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 11. Mai 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 17. Juni 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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