Ökumene

Gegen Meisners ablehnenden Tenor

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), wendet sich gegen den "ablehnenden Tenor" des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner in einem Zeitungsinterview. Schneider:"Ökumenische Fortschritte sind möglich und notwendig."

Das Gespräch unter den Geschwistern müsse fortgesetzt werden, betonte der Präses außerdem im Blick auf Meisners Interview in der "Westdeutschen Zeitung" (Düsseldorf). Der Titel: "Für die Ökumene sieht Kardinal Meisner schwarz".

In seiner Stellungnahme erklärte Präses Schneider weiter, der Auftrag Jesu Christu selbst verpflichte die Menschen zu ökumenischen Fortschritten. Den Anspruch der römisch-katholischen Kirche, allein über die christlichen Glaubenswahrheiten zu verfügen, habe schon die Reformation abgelehnt.

Gehorsam gegenüber Gottes Wort

Schneider: "Kirche kann der Wahrheit Gottes nur auf der Spur bleiben durch Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes und im Vertrauen auf die Leitung durch den Heiligen Geist auch in unserer Zeit. Gottes Wahrheit ereignet sich auch im geduldigen Gespräch mit den Geschwistern im Glauben - und das müssen wir fortführen."

"Verärgert" äußerte sich die Düsseldorfer Stadtsuperintendentin Cornelia Oßwald zu dem Interview. Die evangelischen Kirchengemeinden in der Landeshauptstadt unterstützten den Weltjugendtag im August. Dann werden die Katholiken zwei große Kirchen als "Katechesekirchen" nutzen. Und zehn Gemeinden nehmen Teilnehmende des Weltjugendtags auf und bieten ihnen Schlafplätze.

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 6. Juni 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 6. Juni 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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