Tagebuch von Meike Schneider

Es wühlt auf und raubt den Schlaf

Meike Schneider hat die Veröffentlichung ihres Tagebuches nicht mehr erlebt. Der Krebs hat ihrem Leben ein frühes Ende bereitet. Ihren Lebenshunger indes hat er nicht besiegt.

Das Tagebuch, das die im Februar gestorbene Meike Schneider schrieb, wird nun veröffentlicht. Das Tagebuch, das die im Februar gestorbene Meike Schneider schrieb, wird nun veröffentlicht.

Ihre Notizen vom Krankenbett und - schließlich - vom Sterbebett sind ein Fanal der Hoffnung. Sie sind ein Zeugnis, das eindrücklich beschreibt, wie der Alltag einer Krebspatientin aussieht inmitten von Therapien und medizinischen Geräten, umgeben von Zweifel und im Licht der Zuversicht. Nichts ist mehr selbstverständlich. Sogar der Satz "Papa holt Pizza" wird zum Ausdruck tiefster Dankbarkeit und engster Verbundenheit.

Das Tagebuch eignet sich nicht für den Nachttisch. Es wühlt auf und raubt Schlaf. Und doch zeigt es Hilfen und Wege gegen Leid und Zweifel. Es führt schließlich vor die Frage nach dem eigenen Ende. Die Antwort hat Meike Schneider bei dem gesucht, an den sie geglaubt hat und der der Herr allen Lebens ist. "Jesus Christus, der mit mir leidet und in diesem Leid selbst Gottverlassenheit spürt."

Meike Schneider: Ich will mein Leben tanzen, Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland, 18,80 Euro, Bestellung: Telefon 0211 / 43690 - 422, Email info@medienverband.de und unter http://shop.medienverband.de

 

 

 

Matthias Schreiber / 18.11.2005

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 16. November 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 18. November 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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