Volkstrauertag

Schutzimpfung gegen Krieg und Gewalt

An die Situation in den französischen Vorstädten hat Öffentlichkeitsdezernent Dr. Matthias Schreiber in seiner Ansprache am Volkstrauertag im Ratinger Stadttheater erinnert.

Wir sähen mit Schrecken, wie Autos, Kirchen und Schulen brennen, "wie geschossen wird von Menschen, die keine Zukunft für sich erkennen, die durch alle Raster gefallen sind", so Schreiber. Volkstrauertag ist der staatliche Gedenktag für die Toten der Weltkriege und die Opfer des Nationalsozialismus. Der Dezernent erinnerte mit Zitaten an die Gräuel des NS-Zeit. Außerdem begegne Krieg uns auch heute, in Tschetschenien, dem Kaukasus und in Afrika, außerdem in Form des Terrorismus.

Doch blieb er nicht bei der Klage stehen. "Und wir haben Gegenmittel." So sei klar, dass Bildung der Freiheit diene und dem Krieg wehre. "Bildung entzaubert jeglichen Fundamentalismus." Wichtig sei, dass die Jugend nicht entgleite, so Schreiber. Das Wichtigste, das Kindern mitgegeben werden müsse, komme von zu Hause. Familie und Schule seien Orte der "Schutzimpfung gegen Krieg und Gewalt".

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 14. November 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 14. November 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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