Ewigkeitssonntag

Ein Brief gegen "aktive Sterbehilfe"

Die neu entfachte Diskussion um "aktive Sterbehilfe" ist der Anlass für ein Wort des Präses zu diesem Thema am Ewigkeitssonntag. "Es gibt Alternativen", stellt der Präses in seinem Brief klar, der in den rund 800 Gemeinden verlesen werden soll.

Die letzte Zeit des Lebens: in einem  Hospiz. Die letzte Zeit des Lebens: in einem Hospiz.

Die Alternativen zu einsamem und schmerzvollem Sterben: Palliativmedizin, Pflege in einem Hospiz oder Betreuung daheim durch einen Hospizdienst. Der Präses verweist auch auf die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die "leidenschaftlich der grassierenden Todesmentalität in unserer Gesellschaft widerspricht".

Weiter heißt es: Gott ist ein Freund des Lebens. Deshalb darf niemand dem Druck ausgesetzt werden und niemandem das Gefühl vermittelt werden, ihr oder sein Leben sei nicht mehr lebenswert.

Außerdem verweist der Präses auf die Möglichkeit von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Und: Er dankt allen, die in Seelsorge, Trauergesprächsgruppen und Hospizen mitarbeiten "und durch ihr Engagement Menschen beim Sterben und in der Zeit der Trauer begleiten".

 

 

 

neu; Foto: Mathilde Kohl/EKiR.de /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 16. November 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 16. November 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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