Duisburg

Präses beim Politischen Nachtgebet

"Haben wir vor dem Kapitalismus kapituliert?" heißt das Thema des nächsten Politischen Nachtgebets, das am kommenden Montag, 7. März 2005, 18 Uhr in der Markuskirche, Duisburg, Ostackerweg 75, stattfindet.

In diesem Politischen Nachtgebet wird der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR, Nikolaus Schneider, der Gesprächspartner sein. Präses Schneider, der aus einer Duisburger Arbeiterfamilie stammt, ist mit der Situation Duisburgs vertraut.

Viele zweifeln daran, dass das Modell einer „Sozialen Marktwirtschaft“ noch eine Zukunft hat. Global agierende Unternehmen bauen um größerer Gewinne willen weiter Arbeitsplätze ab. Die Bevölkerung ist grundsätzlich skeptisch, ob die Parteien wirksame Konzepte gegen die Massenarbeitslosigkeit haben. Arbeitnehmerrechte werden zur Disposition gestellt, sozialstaatliche Standards sollen nicht mehr gewährleistet werden. Welche Perspektiven kann die Kirche vermitteln? Inwiefern berühren ökonomische Fragen auch das Zentrum des christlichen Glaubens? Ausgehend von den Ängsten vor Arbeitslosigkeit und Verarmung und der Sorge um die wirtschaftliche Lage wird Schneider nach der Position und dem Auftrag der Kirche befragt.

Musikalisch wird das Politische Nachtgebet von Professor Dr. Okko Herlyn gestaltet.

Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA), der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und der IG Metall.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 4. März 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 4. März 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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