Meisenheim

Stolz aufs Paul-Schneider-Gymnasium

„Gute Schule ist immer ein Gemeinschaftswerk, das nur mit der Leidenschaft aller Beteiligten gelingt.“ Das hat Oberkirchenrat Klaus Eberl bei der Feier des Jubiläums des Paul-Schneider-Gymnasiums (PSG) in Meisenheim betont.

Das PSG wurde vor 450 Jahren als Lateinschule gegründet. Seit 60 Jahren ist es eine landeskirchliche Schule. Wie auch auf ihre anderen neun Schulen sei die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) auf das PSG stolz, so Eberl. „Es bereichert die Kirche, es gibt dem öffentlichen Schulsystem wichtige Impulse“, so Eberl, der die Abteilung Erziehung und Bildung im Landeskirchenamt leitet.

Allerdings: „In Zeiten prallvoll gefüllter Kassen war das kein Problem.“ Doch die Rahmenbedingungen hätten sich gewandelt. Wenn Kirchengemeinden Kindergärten schließen, Pfarrer entlassen, Kirchen entwidmet werden, stünden alle Arbeitsbereiche auf dem Prüfstand – auch die Schulen. Die Synode 2006 habe deshalb eine deutliche Reduzierung der finanziellen Zuschüsse beschlossen.

Eberl weiter: „Manchmal ist ja von Politikern zu hören, im Bereich der Schulen unterstütze der Staat die Kirche. Richtig ist das Gegenteil: Auf Grund der allgemeinen Schulpflicht subventioniert die Kirche durch ihren Eigenbeitrag den Staat." Im Fall des PSG gehe es um fast 1,1 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund rief Eberl zu gemeinsamen Anstrengungen von Land, Landkreis, Eltern und Landeskirchenamt auf.

 

 

 

 

jpi/neu / 13.06.2008

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 17. Juni 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 25. Juli 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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